Süßlupinenmehl als Proteinquelle

Süßlupinenmehl als Proteinquelle

Süßlupinenmehl wird aus den Samen der Süßlupine hergestellt, welche wiederum mit der Bohne und der Erbse eng verwandt ist. Der Ursprung der Lupine liegt dabei auf dem südamerikanischen Kontinent: Die Wildblume existiert in verschiedenen Arten, wovon einige giftig sind – andere wiederum sind jedoch problemlos als Lebensmittel verzehrbar und das Lupineneiweiß ist eine wertvolle Proteinquelle für Sportler.

Erdschwalbe Bio Süsslupinenmehl / Vegan und glutenfreies Eiweißpulver / Für Smoothie und Protein Shakes / 1 Kg / Vegane Eiweiß-Pulver seit 2010

Meine Empfehlung:

Weil immer mehr Menschen auf der Suche nach gesunden Eiweißquellen sind, dabei unter Umständen auch auf Fleisch verzichten und das Protein vor allem aus pflanzlichen Quellen gewinnen möchten, gilt Süßlupinenmehl als eine besonders gute Lösung.

Empfehlung: Bio Süßlupinenmehl von Erdschwalbe

Süßlupinenmehl von Erdschwalbe

Vergleicht man nämlich die Süßlupine mit anderen Saaten wie beispielsweise Linsen oder auch Bohnen, dann ist ihr Proteingehalt deutlich höher: Mehr als 30% der Süßlupine setzen sich aus hochwertigen Eiweißen zusammen, was vor allem für Vegetarier und Sportler ein großes Plus ist. Zwar ist der Eiweißgehalt nahezu identisch mit dem der Sojabohne, wogegen Lupinen jedoch viel weniger Fett enthalten und dafür reich an Ballaststoffen sind. Somit handelt es sich um ein ideales Lebensmittel für eine kalorienbewusste Ernährung, die vor allem aktiven Menschen zugute kommt. Darüber hinaus enthalten Süßlupinen viele wichtige Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Nicht umsonst bezeichnet man die Süßlupine als „Soja des Nordens“. Reich an vielen gesunden Inhaltsstoffen kann sie den Muskelaufbau fördern und gleichzeitig viel Gutes für unsere Gesundheit tun. Wissenschaftler sprechen nach zahlreichen Untersuchungen inzwischen sogar von einer schützenden Wirkung auf das Herz.

Die vielen gesunden Inhaltsstoffe in Süßlupinenmehl – was ist wirklich drin?

Zwischen Süßlupinenmehl und Produkten aus Soja gibt es einen großen Unterschied: Während viele Sojaprodukte heutzutage gentechnisch verändert worden sind, sind Lupinenprodukte in der Regel naturbelassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Süßlupinen als Konzentrat oder als Mehl kauft: Der Eiweißgehalt ist enorm, darüber hinaus sind neben Vitamin E und Betakarotin viele wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und Mineralien enthalten

Süßlupinenmehl auf einem Löffel

Eiweißreich und bringt eine süße Note: Lupinenmehl

In wilden Lupinen sind giftige Bitterstoffe enthalten, was bei speziell für den Verzehr gezüchteten Lupinen nicht der Fall ist: Hier sind weniger als 0,05% Alkaloide enthalten.

Bei Süßlupinen handelt es sich keinesfalls um eine neue Entdeckung der Lebensmittelindustrie, sondern vielmehr um eine Pflanze, die bereits die alten Griechen und Ägypter zu schätzen wussten. Da die Süßlupine dank Züchtungen jedoch heute frei von giftigen Bitterstoffen ist, was damals noch nicht der Fall gewesen war, ist der Verzehr heute deutlich gesünder. Die Samen lassen sich hervorragend zu Lebensmitteln verarbeiten – vor allem als Mehl bieten sie viele Möglichkeiten nur Nutzung in der Küche.

Zur Herstellung von Süßlupinenmehl müssen die Kerne der Lupinensamen zunächst gepresst und anschließend aufgeweicht werden. Nur so können sich die Proteine aus den Strukturen der Fasern lösen. Danach erfolgt das Erwärmen, wobei die Flüssigkeit aus den Samen verdampfen kann. Das Eiweiß formt sich nun in feinste Pulverform und wird somit zu Mehl.

Lupinenmehl hat einen Eiweißgehalt zwischen 30 und 50% und ist damit hervorragend für Sportler geeignet. Die enthaltenen Proteine enthalten sämtliche wichtige Aminosäuren, wie unter anderem Trytophan oder Lysin, welche in Getreide kaum vorkommen und hochwertig sind. Ersetzt man beim Backen einen Teil des herkömmlichen Mehls durch Lupinenmehl, so steigt der Anteil an sehr gutem Eiweiß. Entsprechende Produkte sind auch als Lupineneiweiß oder Lupinenprotein erhältlich – dabei handelt es sich in der Regel um Lupinenmehl, manchmal mit Zusätzen.

Auf der anderen Seite beträgt der Fettgehalt nur maximal 7% – damit sind Süßlupinen die fettärmtste Sorte der Hülsenfrüchte. Zudem setzt sich das Fett fast ausschließlich aus ungesättigten Fettsäuren zusammen, die vom Körper bekanntlich besonders gut verwertet werden können. Zudem ist Süßlupinenmehl frei von Cholersterin.

Anbau und Ernte von Süßlupinen

Mehl aus der Süßlupine

Die Süßlupinenpflanze enthält viel Eiweiß

Vor allem in der biologischen Landwirtschaft spielt die Lupine schon seit Jahren eine wichtige Rolle. Sie hat vor allem für den Boden einen wichtigen Nutzen, denn sie reichert ihn mit wertvollen Stickstoffen an und bietet damit nachfolgenden Pflanzen, die darin gedeihen werden, eine gute Basis, da kaum noch gedüngt werden muss.

Darüber hinaus gilt die Lupine als sehr pflegeleicht: Sie ist kaum wählerisch, was den Boden angeht und kommt selbst mit sandigem und trockenem Untergrund zurecht. Im Gegenteil zur Sojabohne, welche noch von anderen Kontinenten importiert werden muss, kann die Lupine daher auch hierzulande kultiviert und praktisch erntefrisch verarbeitet werden.

Die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten von Lupinenmehl und Lupineneiweiß

Süßlupinenmehl lässt sich unter anderem in Teigwaren, Brot und anderen Gebäcken verarbeiten. Weil der Gehalt an essenziellen Aminosäuren sehr hoch ist, lässt sich das Mehl hervorragend normalem Getreidemehl beimischen. Zudem lässt sich Süßlupinenmehl verwenden, um selbstgemachte Eiweißshakes herzustellen. Für Sportler können sie somit einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Muskelaufbaus leisten.

Darüber hinaus kann das Mehl als Ersatz für Ei verwendet werden. Ersetzt man beim Backen ein Fünftel der Menge von herkömmlichen Mehl durch Süßlupinenmehl, so erhält Brot und anderes Gebäck eine besonders luftige Konsistenz.

Lupinen in einem Blumenstrauß

Nebenbei sind Lupinen auch sehr dekorativ in einem Blumenstrauß 🙂

Lupinen und Allergien – was man außerdem wissen sollte

Wie die meisten anderen proteinreichen Lebensmittel – darunter Soja, Milch oder auch Weizen – kann die Lupine bei Menschen, die unter Allergien leiden, ebenso für allergische Reaktionen sorgen. Deshalb ist es wichtig, im Vorfeld die Verträglichkeit zu testen, ehe man Süßlupinenmehl in größeren Mengen verwendet.

So enthält die Pflanze zum Beispiel Proteine, welche ganz ähnlich im Aufbau sind wie jene, die in Erdnüssen vorkommen. Ist man gegen Erdnüsse allergisch, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch Süßlupinenmehl und andere Produkte aus Lupinen für einen selbst ungeeignet sind.

Für alle anderen Menschen stellt Süßlupinenmehl eine hervorragende Ergänzung zu einem ausgewogenen Speiseplan dar. Legt man Wert auf eine hohe Eiweißzufuhr, sei es zur Förderung des Muskelaufbaus oder zur Ankurbelung des Fettstoffwechsels, dann ist Süßlupinenmehl eine hervorragende Wahl, die man auch selbst einmal ausprobieren sollte.

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