Veganes Proteinpulver im Test und Vergleich

Veganes Proteinpulver im Test und Vergleich

Welches wird mein nächstes veganes Proteinpulver? (Hier gehts direkt zu meinen Favoriten!)

Auf die wachsende Nachfrage nach veganem Eiweißpulver hat auch die Lebensmittelindustrie reagiert. Mittlerweile gibt es weit mehr als nur das allseits bekannte Soja-Protein. Auch aus Erbsen, Hanf, Reis und Mandeln werden mittlerweile vegane Proteinpulver hergestellt, so dass für jeden Geschmack und Anwendungsfall etwas dabei sein sollte. Ich gebe hier meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke weiter und empfehle bestimmte Produkte.

VegiFEEL Vegan Protein, Schoko, 500g Packung

Meine Empfehlung:

Am beliebtesten sind fertige Proteinmischungen, die meistens noch aromatisiert sind, also nach Kakao, Vanille oder Früchten schmecken. Wer es dagegen individuell haben und auf Zusatzstoffe verzichten möchte, oder bei wem Unverträglichkeiten oder Allergien bestehen, erhält eine breite Auswahl an Einzel-Proteinen, die selbst zusammen gemischt werden können für das perfekte vegane Proteinpulver. Aufgrund des breiten Angebots kommt so nie Langeweile auf.

Meine Empfehlungen für dein veganes Proteinpulver – meine Testsieger

Hier empfehle ich die Produkte, die ich selbst am liebsten verwende und/oder guten Gewissens empfehlen kann. Die Beurteilungen, insb. die des Geschmackes, sind natürlich rein subjektiv 😉 Wer bei meinen Top 3 Produkten zuschlägt, macht auf jeden Fall nichts verkehrt.

VegiFEEL Vegan Protein


4.7
 

Inhaltsstoffe

Geschmack

Preis/Leistung

Eiweißquellen

Erbsenprotein-Isolat
Reisproteinkonzentrat
Johannisbrotkeimlingsprotein
Hanf Proteinpulver

Bewertung

Entwickelt mit der Hilfe des stärksten Veganers der Welt, Patrik Baboumian, hergestellt in Deutschland. Frei von zugesetztem Zucker und Aspartam. VegiFEEL ist ein sehr gutes veganes Proteinpulver, das ich selbst regelmäßig verwende. Wie im Sunwarrior-Protein ist auch hier kein Soja enthalten. Der Geschmack ist in Schokolade sehr natürlich und nicht zu süß. Meine Empfehlung für alle, die ein sehr gutes, klassisches pflanzliches Protein zu einem fairen Preis wollen. (VegiFEEL Testbericht)

Erhältlich bei amazon

Alpha Foods Vegan Protein


4.6
 

Inhaltsstoffe

Geschmack

Preis/Leistung

Eiweißquellen

Reisprotein
Hanfprotein
Sojaeiweiss
Erbsenprotein
Protein aus Sonnenblumenkernen
Kürbiskern-Protein
Protein aus Chia Samen

Bewertung

Mein Tipp für alle, die echten Milchshake-Geschmack und -Konsistenz wollen! Schmeckt relativ süß und ist eher dickflüssig und schaumig und damit anders als die meisten veganen Proteinpulver. Schmeckt auch mit Wasser, Geschmäcker Vanille und Schokolade. Ausgesuchte Inhaltsstoffe in Rohkost-Qualität: 7 (!) verschiedene Proteinkomponenten, Leinsamen, Amaranthsprossen, u.a. (Organic Alpha Testbericht)

Erhältlich bei amazon

Sunwarrior Warrior Blend


4.5
 

Inhaltsstoffe

Geschmack

Preis/Leistung

Eiweißquellen

Erbsenprotein
Cranberryprotein
Hanfprotein

Bewertung

Eines der ersten veganen Proteine auf dem europäischen Markt und immer noch eines der beliebtesten. Sehr guter, runder Geschmack in Schokolade und Vanille. Enthält das vollständige Aminosäurespektrum in Rohkostqualität. Gut verträglich, leicht verdaulich und voller Vitalstoffe. Eine Alternative zu klassischem Reis-Eiweiß. Das Sunwarrior gönne ich mir immer mal wieder, ein echter Power-Drink! (Sunwarrior Testbericht)

Erhältlich bei amazon


Inhaltsverzeichnis:

  1. Vegane Proteinpulver auf einen Blick – Vergleich
  2. Rein pflanzliche Eiweißpulver für bestimmte Anforderungen
  3. Pflanzliche Einzelkomponenten-Proteinpulver
  4. Veganes Proteinpulver selber mischen
  5. Vegane Proteinpulver im Test – Worauf sollte ich achten?
  6. Häufig gestellte Fragen

Weitere vegane Proteinpulver im Vergleich

Bitte beachte, dass die Nährwertangaben bei bestimmten Geschmacksrichtungen abweichen können.





Produktnu3 Vegan Protein 3KNutri-Plus Shape & ShakePeak Vegan ProteinPeak Soy Protein Isolat
Eiweißgehalt / 100g71,2g81g81g90g
Eiweißquelle(n)Erbsenprotein,
Hanfprotein,
Reisprotein,
Johannisbrotkeimling
Sojaproteinisolat
Weizenprotein
Erbsenprotein
Reisproteinisolat,
Erbsenproteinisolat
Sojaproteinisolat
Kohlenhydrate / 100g4,8g6,5g13g0,5g
Fett / 100g4,1g1,9g3,1g0,5g
Süßungsmittel (u.U. nicht bei Geschmack „neutral“)Stevia, SucraloseCyclamat, Saccharin, SucraloseSteviaSucralose
Acesulfam-K
GeschmäckerSchoko, VanilleCappuccino, Vanille, Neutral, Erdbeer, Banane, Haselnuss, Kirsche, Kokosnuss, Lebkuchen, Maracuja, Schokolade, Weiße SchokoladeSchoko, NeutralSchoko, Nut-Mix, Neutral
Fazit / EmpfehlungGuter Preis und sehr guter Geschmack. Enthält das Süßungsmittel Sucralose. Sehr vielseitig einsetzbar. Ich mache mir einen Protein-Kaffee damit (Rezept folgt ;))Der Lieblingsshake meiner Freundin, also scheinbar v.A. bei Frauen beliebt. Gibt es in sehr vielen Geschmacksrichtungen, da ist für jede(n) was dabei.Klassische Peak-Qualität und leider auch Geschmack – der ist nicht mein Fall 🙂 Aber wie heißt es so schön: Die inneren Werte zählen 😉Ein Soja-Proteinpulver in bewährter Peak-Qualität. Gut zum Ergänzen/Auswarten von Speisen und Shakes.





ProduktReflex Vegan ProteinPurya! Bio Vegan Protein DrinkPROFUEL® Plantein DUOVega Sport Performance-Protein
Eiweißgehalt / 100g74g34,2g75,2g68g
Eiweißquelle(n)ErbsenproteinisolatHanf-Protein
Kürbis-Protein
Sonnenblumen-Protein
Quinoa
Reisprotein
Erbsenprotein
Erbsenprotein
Kürbiskernprotein
Sonnenblumenkernprotein
Alfalfa Protein
Kohlenhydrate / 100g4,1g35,7g3g13,6g
Fett / 100g5g9,1g5,5g6,8g
Süßungsmittel (nicht bei Geschmack „neutral“)SteviaKokosblütenzucker
Agavenpulver
Sucralose
Acesulfam K
Stevia
GeschmäckerSchoko, Frucht, ErdbeereKakao-Carob,
Vanille-Erdbeere, rote Banane-Boabab
Schoko, VanilleSchoko
Fazit / EmpfehlungHauptbestandteil ist Erbsenprotein, dann kommen Aromen und Verdauungsenzyme. Eines der günstigsten veganen Proteinpulver.Nicht konzipiert als einfacher Proteinshake, sondern eher ein Mahlzeiten-Ersatz oder eine Ergänzung. Gute hochwertige, Zusammensetzung, interessante Geschmacksrichtungen, die nicht alle mein Fall sind 🙂Solide Mischung aus Reis und Erbse. Schmeckt süß, was an den enthaltenen Süßstoffen liegt. Wer sich daran nicht stört, kann zuschlagen.Richtig gute Komponenten, sehr gut abgestimmt und ideale Verträglichkeit. Der Geschmack ist 1A! Ein Luxus-Protein, was man leider auch am Preis merkt. Deswegen bei mir höchstens mal zwischendurch 🙂

Proteinpulver Tests in Kürze

Abgeschlossen habe ich die Tests vom Dr. Baust Proteinshake sowie von einem Kürbiskernprotein von Sane & Pure. Aktuell arbeite ich gerade an meinem Testbericht vom IDF-Protein, das für mich eine echte Neuerung am Proteinmarkt darstellt – ich bin gespannt:)

Rein pflanzliche Eiweißpulver für bestimmte Anforderungen

Sunwarrior Classic Protein

Das Sunwarrior Classic Protein ist ein Proteinpulver aus Reis

Veganes Proteinpulver ohne Soja

An Soja scheiden sich mittlerweile die Geister. Früher die pflanzliche Eiweißquelle für Vegetarier und Veganer schlechthin, führen Kritiker der Pflanze vor allem zwei Aspekte zu Felde: Zum einen soll Soja nicht so gesund sein, wie angenommen. Es werden zum Beispiel Wirkungen auf den Östrogenspiegel vermutet, die insbesondere bei Männern unerwünscht sein dürften. Oftmals wird hier sogar eine „Verweiblichung“ befürchtet. Nach meiner Erfahrung kommt man bei normaler Dosierung jedoch nicht mal ansatzweise auf die kritischen Mengen, die eine solche Wirkung verursachen könnten. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte darauf achten, dass sein Soja-Protein ein Isolat ist, das aufgrund seiner besonderen Herstellungsweise ohnehin keine Phyto-Östrogene enthalten sollte. Zum anderen wird der ökologische Zusammenhang diskutiert, weil Soja mittlerweile eine der größten Nutzpflanze des Menschen ist, wobei der Großteil zur Herstellung von Tierfutter verwendet wird.

Wer auf ein Proteinpulver ohne Soja Wert legt, findet heutzutage jede Menge Alternativen, z.B. das SUNWARRIOR Warrior Blend aus Erbsen-, Hanf- und Cranberry-Protein. Ein weiteres sehr gutes Protein in dem kein Soja verarbeitet wurde, ist das Eiweißpräparat von VegiFEEL. Beachte auch die oben stehende Vergleichstabelle.

Veganes Eiweiß ohne künstliche Süßstoffe

Noch kontroverser als die Soja-Bohne werden künstliche Süßstoffe diskutiert. Während die einen Süßstoff als kalorienfreies Süßungsmittel schätzen, befürchten andere negative Auswirkungen auf die Gesundheit , vor Allem in der Langzeitverwendung. Ich will jetzt hier keine Studien heranführen, weil da beide Seiten ordentlich vertreten sind und sich so jeder seine passende Studie heraussuchen kann 😉 Meine persönliche Meinung ist, dass ich auf Süßstoffe wie Aspartam, Acesulfam, Saccharin und Sucralose weitestgehend verzichte. Proteinpulver ohne Süßstoff gibt es mittlerweile zum Glück genug. Einfach oben einen Blick in den Vergleich werfen, dort sind die Süßungsmittel extra aufgeführt. Eine gute Wahl sind beispielsweise die pflanzlichen Proteinpulver von Sunwarrior, die auf Stevia als Süßungsmittel zurückgreifen, dessen Eigengeschmack bei der Proteinmischung jedoch nicht zu stark ausgeprägt ist.

Veganes Proteinpulver mit gutem Geschmack

Über Geschmack lässt sich nicht streiten, heißt ein Sprichwort. Und trotzdem gibt es natürlich gewisse, „massentaugliche“ Parameter. Ein Proteinpulver soll nicht künstlich schmecken, es darf eher süß sein als bitter, aber die Süße darf auch nicht penetrant zutage treten. Die veganen Proteinpulver haben hier eine rasante Entwicklung hingelegt und brauchen sich mittlerweile nicht mehr verstecken vor den konventionellen Pulverchen. Wirf einfach einen Blick in meine Vergleichstabelle – mein aktueller Favorit beim Geschmack ist das relativ neue vegane Protein von VegiFEEl. Es ist nicht zu süß und erinnert mich an Milchschokolade (hier ein umfassender Testbericht zum VegiFEEL Proteinpulver).

Update (August 2017): Weil das Thema Geschmack immer wieder sehr leidenschaftlich diskutiert wird, hier nochmal meine Gedanken dazu: Bei kaum einem anderen Thema scheiden sich die Geister so sehr wie beim Geschmack. Wird bei einem Proteinpulver der Geschmack gelobt als „ausgewogenen, nicht zu süß, wie bei einem Milchshake“, bringen die anderen den gleichen Shake „fast nicht herunter, ruinieren sich die Geschmacksnerven dank dem penetranten Stevia und schmeißen das Pulver lieber direkt weg“.

Über Geschmack lässt sich nicht streiten heißt es, aber ganz richtig ist das nicht: Es gibt ja durchaus so etwas wie Standard-Anforderungen an Aromen, Süße und Intensität. Der Geschmack soll möglichst vielen zusagen und die Massentauglichkeit eines Nahrungsmittels entscheidet sich oft anhand solcher Kriterien. Auf meiner Internet-Seite kann ich natürlich immer nur meinen Eindruck schildern, der rein subjektiv ist. Ich versuche immer auf allgemeine Kriterien einzugehen; ein paar generelle Anmerkungen möchte ich aber noch machen:

  • Geschmäcker sind verschieden, also wirst du dich durchprobieren müssen
  • Der Inhalt zählt! Wenn mein Proteinshake nicht so schmeckt wie ein Schoko-Shake vom Starbucks, nehme ich das bewußt in Kauf
  • Wer konventionelle Proteinpulver gewöhnt ist, der wird sich an den Geschmack und die Eigenheiten rein pflanzlicher Produkte erst noch gewöhnen müssen
  • Reisprotein und Erbsenprotein weist eine gewisse sandige Konsistenz auf. Wenn du das nicht ausstehen kannst, weiche aus Alternativen aus aus Hanf, Lupine, Kürbiskernen, Mandeln,…
  • Stevia ist eine heikle Sache (und der Markt wird gerade überschwemmt mit Stevia-Produkten): Auch aus gesundheitlichen Aspekten bin ich skeptisch, ob Stevia wirklich das Wundermittel schlecht hin ist. Zum Geschmack ist zu sagen: Stevia kann einen intensiven, bitteren Nachgeschmack haben, der wirklich widerlich ist. Das hängt immer ab von der Dosierung und der persönlichen Empfindsamkeit.
  • Viele vegane Proteinpulver bestehen aus wenigen Zutaten, es fehlen insb. künstliche Aromen, chemische Süßstoffe etc. Das ist für mich ein Vorteil dieser Produkte, siehe auch 2.) Natürlich geht das zulasten des Geschmackes.
  • Man kann immer nachoptimieren, bzw. selber mischen. Kauf dir ein paar Einzelproteinpulver, Kakao (oder Vanille, oder …) und mische dir dein Eiweißpulver selber aus ein paar Zutaten (kommt meistens auch günstiger)
  • Wichtig für ein gutes Geschmackserlebnis ist auch immer die Konsistenz des Shakes – generell ist die Löslichkeit von pflanzlichen Pulvern nicht so gut wie bei Milch- oder Molkenpulvern, zumal konventionelle Shakes vor Zusatzstoffen oft nur so strotzen. Abhilfe schaffen hier ein gescheiter Shaker, oder als Hilfsmittel ein Milchaufschäumer oder gar ein elektrisches Rührgerät oder Mixer.

Pflanzliche Einzelkomponenten-Proteinpulver

Die oben genannten All-in-One-Produkte sind praktisch und schmackhaft. Eine Alternative sind die Proteinpulver aus einzelnen Komponenten, die naturbelassen, d.h. ohne etwaige Zusatzstoffe verwendet werden. Beliebt und geschätzt sind sie vor Allem aus zwei Gründen:

  • Aufgrund persönlicher Vorlieben oder bei Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Proteinquellen
  • Aus Kostengründen

Der letzte Grund ist nicht zu unterschätzen, weil die Einzelkomponenten, die oftmals auch in roher und Bio-Qualität vorliegen, i.d.R. günstiger sind als fertig gemischte Produkte. Gerade, wer viel Eiweiß supplementiert, kann hier viel sparen.

  • Sojaprotein

    Peak Soy Protein Isolat, Neutral, 1000 g, 25949 bei amazon
    Peak Soy Protein Isolat, Neutral, 1000 g, 25949

    Proteinpulver aus Soja ist ein Klassiker und war lange Zeit das Nonplusultra unter den pflanzlichen Proteinpulvern. Es gibt Studien, die verschiedene positive Wirkungen auf den Körper beschreiben, so z.B. auf den Stoffwechsel sowie auf den Cholesterinspiegel. Kaum ein pflanzliches Eiweiß wird in so vielen verschiedenen Produkten angeboten: Als Isolat, mit Geschmack oder natur, von vielen verschiedenen Herstellern.

    Immer wieder wird gefragt, ob und wie weit Sojaprotein sich auf den Östrogenspiegel auswirkt, egal ob bei Frauen oder Männern. Vor Allem letzte befürchten, dass sie „weich“ werden oder gar eine Verweiblichung auftritt. Nach meiner persönlichen Meinung und Erfahrung kann ich hier ehrlich sagen, dass bei dieser Debatte viel Halbwissen herrscht und negative Effekte in dieser Hinsicht bei einer normalen Dosierung keinesfalls zu erwarten sind. Und schon gar nicht bei Soja-Protein-Isolat, das aufgrund seiner besonderen Herstellungsweise ohnehin keine Phyto-Östrogene enthalten sollte!

    Empfehlen kann ich das Soja-Eiweißpulver der renommierten Firma PEAK. Es ist natürlich vegan und erhältlich in den Geschmacksrichtungen Schokolade und neutral (ohne Zusatzstoffe), zu einem fairen Preis.

  • Bio Erbsenprotein

    BIO Erbsenprotein 82% - Isolat - 1 kg Pulver bei amazon
    BIO Erbsenprotein 82% – Isolat – 1 kg Pulver

    Das Erbsenprotein stammt aus gelben Erben und schmeckt noch etwas nach ihnen und ebenso nussig, ist ansonsten aber beinahe geschmacksneutral. 100 Gramm von dem Bio Erbsen-Proteinpulver haben einen Proteingehalt von 82%. Dabei beinhaltet es insgesamt 18 Aminosäuren. Nicht entahlten sind Cholesterin, Laktose oder Gluten. Damit können auch Personen, die Probleme mit weit verbreiteten Nahrungsmittel-Allergien haben, das BIO Erbseneiweiß zu sich nehmen.

    Das Pulver aus pflanzlichem Eiweiß kommt in einem 1 KG Vorratspack und kann zum Beispiel genutzt werden, um Müsli abzurunden oder Smoothies und Shakes mit einer Eiweißquelle zu ergänzen. Ideal also, um für eine hohe Proteinzufuhr zu sorgen, sowohl vor, währenddessen oder nach dem Sport. Um eine ausreichende Proteinzufuhr zu gewährleisten, sollten täglich mindestens zwei bis maximal fünf Teelöffel konsumiert werden. Diese werden dann mit Gemüse oder Obstsäften beziehungsweise stillem Wasser vermengt. Alternativ das vegane Proteinpulver auch mit Hafer- oder Sojamilch vermischt werden. Bei der täglichen Menge sollte das Pulver ca. sechs bis acht Wochen halten.

    Das Erbsenprotein-Isolat ist frei von Geschmacksverstärkern und Farb- und Konservierungsstoffen. es liegt in Bio-Qualität vor. Der Eiweißgehalt beträgt 82%.

  • Hanfprotein

    BIO Hanfprotein - 1 kg Vorratspack bei amazon
    BIO Hanfprotein – 1 kg Vorratspack

    Hanf ist bekanntermaßen eine eine sehr vielseitige Pflanze und gehört zu den den ältesten Nutz- und Zierpflanzen. Das Proteinpulver aus Hanf wird aus den Samen der Pflanze gewonnen. Es hat einen leicht nussigen Geschmack und ergänzt damit wiederum perfekt einen Eiweiß-Smoothie oder einen Shake mit Kakao und Maca.

    Das BIO Hanfprotein kommt in einem 1 – Kilogramm – Vorratspack. Es trägt das DE-ÖKO-001 Siegel. Aufgrund seiner Herstellungsweise ist es auch für Menschen geeignet, die sich hauptsächlich oder ergänzend von Rohkost ernähren. Der Proteingehalt beträgt 50%. Darüber hinaus enthält es keine Gluten, kein Cholesterin, dafür aber 18 Aminosäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Seine Qualität wird durch kontrollierten biologischen Anbau sicher gestellt.

    Am Tag sollten mindestens zwei und maximal fünf Teelöffel von dem Bio Hanfprotein Pulver konsumiert werden. Diese können mit Soja oder Hafermilch, beziehungsweise mit stillem Wasser oder Obst- und Gemüsesäfte vermengt werden.

    Zu Hanfprotein habe ich einen eigenen Artikel geschrieben.

  • Reisprotein

    SUNWARRIOR Natürliches Reisprotein Schokolade, 1er Pack (1 x 1000 g) bei amazon
    SUNWARRIOR Natürliches Reisprotein Schokolade, 1er Pack (1 x 1000 g)

    Das Reiseiweiß von Maskelmän ist von Natur aus glutenfrei und enthält einen sehr hohen Proteingehalt von ca. 86%.  Es stammt aus braunem, gekeimten Vollkornreis aus kontrolliert biologischem Anbau. Es ist reich an Eisen und Calcium. Damit ist das Maskelmän Reisprotein ideal für Menschen geeignet, die auf eine hohe Versorgung mit pfalnzlichem Eiweiß Wert legen. Das können Sportler sein oder ganz allgemein Vegetarier und Veganer. Das vegane Eiweiß vom Maskelmän ist hypoallergen.

    Das Aminosäureprofil von diesem veganen Proteinpulver ähnelt dem von Muttermilch zu 98 Prozent und dem von Molkeprotein zu 97 Prozent. Es ist ein komplettes Eiweiß mit sehr guter Bioverfügbarkeit.

    Das Reisprotein kann zum Backen genutzt werden oder für Smoothies und Shakes. Es löst sich gut auf und hat im Vergleich zum Reisprotein von anderen Herstellern keine sandige oder gar mehlige Konsistenz. Diese Eigenschaften zeigen, warum das Reisprotein von Maskelmän so beliebt ist.
    Die Variante mit Reis aus konventionellem Anbau von Piowald ist etwas günstiger.

  • Wer es gerne mit Geschmack mag, der findet in dem sehr beliebten Sunwarrior-Reisprotein ein ideales Produkt. Es besteht aus gekeimten und fermentiertem rohem braunem Vollkornreis, gesüßt wird mit Stevia. Für viele Anwender ist es das beste vegane Proteinpulver. Ich benutze es gerne abwechselnd mit dem Sunwarrior Protein Blend.

  • Süsslupinenmehl

    Piowald BIO Süsslupinenmehl - 1 kg Vorratspack bei amazon
    Piowald BIO Süsslupinenmehl – 1 kg Vorratspack

    Das Mehl aus der Süßlupine erfährt zur Zeit eine ungemeine Popularität. Es ist vielseitig verwendbar – Kuchen, Pfannkuchen und andere Backprodukte können damit angereichert werden und erhalten dadurch eine Extra-Portion Eiweiß. Genauso gut geeignet ist es aber auch für einen Eiweiß-Shake und es gibt allem eine angenehme Süße. Es ist ein absoluter Geheimtipp für angenehm süße Shakes ohne Zucker oder chemische Süßstoffe – unbedingt ausprobieren!

    Das BIO Süsslupinenmehl hat das DE–ÖKO–001 Siegel und wurde in Europa hergestellt. Es ist frei von Farb- und Konservierungsstoffen, ebenso sind keine Geschmacksverstärker zugesetzt. Dafür hat das Produkt einen Proteingehalt von ca. 41 % und bietet so Veganer, Rohköstlern und Vegetariern eine ausreichende Versorgung mit Proteinen.

    Es enthält 18 Aminosäuren und liefert neben dem Eiweiß mit jeder Portion auch Ballaststoffe (6g pro 100g Pulver), die Teil einer gesunden Ernährung sind. Empfehlenswert sind für die Stillung eines erhöhten Eiweißbedarfs täglich zwischen zwei und fünf Teelöffel von dem BIO Süsslupinenmehl mit Wasser oder Obst- und Gemüsesäften.

    Sein Geschmack ist beinah neutral und dadurch eignet sich das BIO Süsslupinenmehl hervorragend, um es Smoothies oder Shakes beizumischen. Beim Einsatz beim Backen hält es die Backwaren feucht und gibt ihnen eine schöne Farbe.

  • Pflanzliches Protein aus Mandeln

    Erdschwalbe BIO Mandelprotein 1kg-Beutel bei amazon
    Erdschwalbe BIO Mandelprotein 1kg-Beutel

    Das Mandelprotein hat ein – Überraschung – leicht nussiges, angenehmes Aroma. Es wird aus weißen Mandeln hergestellt und kommt auf einen Proteingehalt von 50%. Beim Herstellungsprozess wird der Presskuchen aus Mandeln vermahlen. Damit ist es optimal zur eiweissreichen Aufwertung von Müsli, einem Haferflocken-Frühstück, Quark, usw. Auch Shakes lassen sich einfach herstellen und auf Wunsch noch mit anderen Proteinquellen ergänzen.

    Dieses Mandelprotein kann dafür genutzt werden, um Smoothies herzustellen oder Eiweiß Shakes zu machen, die dann vor oder nach dem Training getrunken werden. Übrigens, die Konsistenz der Shakes, die aus dem veganen Eiweißpulver hergestellt werden, ist nicht mehlig und demnach lässt sich ein Shake mit BIO Mandelprotein auch prima während des Trainings trinken.

    Insbesondere Menschen, die mit Unverträglichkeiten einiger Nahrungsmittel zu tun haben und keine anderen pflanzlichen Eiweißpulver verwenden können oder möchten, sollten dem Mandelprotein eine Chance geben. Es beinhaltet keine Gluten und ist auch Cholesterin- und Laktosefrei. Die 500 Gramm Packung reicht für vier bis sechs Wochen, wenn maximal fünf Teelöffeln von dem veganen Proteinpulver verzehrt werden.

  • BIO Sonnenblumenprotein

    BIO Sonnenblumenprotein - 1 kg Vorratspack bei amazon
    BIO Sonnenblumenprotein – 1 kg Vorratspack

    Auch Sonnenblumenkerne enthalten Protein und dieses kann durch ein bestimmtes Verfahren gewonnen werden. Dabei wird nach einer kalten Pressung der geschälten Sonnenblumenkerne der übrig bleibende Presskuchen vermahlen. Auch dieses Protein eignet sich hervorragend für alle, die Abwechslung mögen und z.B. aus einem einfachen Müsli eine eiweißreiche Mahlzeit machen wollen.

    Es ist frei von Gluten, Farb- und Konservierungsstoffen und auch Cholesterin findet sich nicht in ihm. Damit ist es hervorragend für eine gesunde Ernährung geeignet, die reich an Proteinen sein soll. Das Vorratspack beinhaltet ein Kilogramm vom BIO Sonnenblumenprotein und hat neben eben genannten Vorteilen auch ein ausgewogenes Aminosäurenprofil, von dem Sie durch maximal fünf Teelöffel am Tag profitieren können. Diese kleinen Portionen geben Sie dann Obst oder Gemüsesäften bei oder vermengen sie mit Hafer- oder Sojamilch. Die Konsistenz von Shakes oder Smoothies wird kaum cremig, sondern bleibt angenehm flüssig. Das vegane Proteinpulver ist damit ideal für Sportbegeisterte und Menschen, die beim Training auf eine ausreichende Proteinversorgung achten.

  • Kürbiskernprotein

    Purya Bio Vegan Protein - Kürbiskern, 1er Pack (1 x 250 g) bei amazon
    Purya Bio Vegan Protein – Kürbiskern, 1er Pack (1 x 250 g)

    Kürbiskerne sind proteinreich und enthalten darüber hinaus noch viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe, insb. das hochwertige Kürbiskernöl. Also liegt es nahe, auch aus diesem Naturprodukt ein wertiges Proteinpulver herzustellen. Das Kürbiskernprotein-Pulver hat einen Eiweißgehalt von 45%, es ist roh und enthält 10% Kürbiskernöl. Wer dieses Öl kennt, z.B. als Betsandteil von Salat-Dressing, der wird den charakteristischen Geschmack auch bei diesem Proteinpulver wieder entdecken. Es schmeckt leicht nussig, damit harmoniert das Eiweißpulver sehr gut mit pflanzlicher „Milch“, also z.B. Mandel- oder Reißdrink. Kürbiskernprotein ist damit eine Bereicherung für alle, die vegane Proteinpulver schätzen.

Veganes Proteinpulver selber mischen

Bereits, wenn man eines der vorgestellten Pulver mit Kakao (stark entölt) und etwas Süße mischt, erhält man ein fertiges Proteinpulver, das nicht mehr als aus drei Zutaten besteht. Kombiniert man mehrere Proteinquellen, steigt die Wertigkeit und man hat ein Mehrkomponentenprotein. Weitere Möglichkeiten zur Aufwertung sind Powerfoods wie roher Kakao oder Maca-Pulver. Wer Haferflocken ergänzt, erhält einen selbstgemachten veganen Weightgainer.

Vegane Proteinpulver im Test – Worauf sollte man achten?

Das Angebot an veganen Proteinmischungen ist mittlerweile auch in Deutschland sehr groß. Das ist gut, weil man somit das für sich beste vegane Proteinpulver finden und ggf. auch abwechseln kann. Allerdings hat man auch die Qual der Wahl. Ich will hier kurz beschreiben, was mir bei der Auswahl eines Proteinpulvers wichtig ist und worauf ich besonders achte.

Inhaltsstoffe

Am wichtigsten sind die inneren Werte. Denn vor Allem kommt es darauf an, woraus das Eiweißpulver besteht, d.h. was die Eiweißquellen sind und was an Zusatzstoffen noch beigemengt wurde. Und die nächste Phrase gleich hinter her: Weniger ist mehr 😉 Ich freue mich vor Allem über Produkte, die nur aus einer Handvoll Zutaten bestehen. Denn mehr braucht es eigentlich nicht und jeder weitere Inhaltsstoff erhöht theoretisch die Wahrscheinlichkeit für Unverträglichkeitsreaktionen.

Geschmack

Natürlich spielt auch der Geschmack eine große Rolle. Heutzutage muss niemand mehr irgendwelche ekeligen Pulver herunter würgen, die nach Pappe oder schlimmeren schmecken und sich nicht vernünftig verrühren lassen. Es ist wichtig, dass einem das Eiweißpulver schmeckt, weil man es dauerhaft verwenden sollte. Ich selbst freue mich immer auf meinen erfrischenden Proteinshake, der fast so gut schmeckt wie ein konventioneller Milchshake.

Eine paar Einschränkungen muss man machen: Weil klassische nicht-vegane Eiweißshakes bestimmter, großer Marken, die auf den Massengeschmack ausgelegt sind, teilweise künstliche Aromen, Süßstoffe und/oder Zucker enthalten, ist der Geschmack der veganen Alternativen oftmals nicht so intensiv und „rund“. Zudem haben bestimmte pflanzliche Proteine wie Reisprotein oder Hanfeiweiß einen bestimmten Eigengeschmack und eine eigene Konsistenz, die manch einem auffallen wird, der konventionelle Eiweißprodukte gewohnt ist.

Apropos Konsistenz: Viele konventionelle Eiweißpulver dicken an, so dass man schnell eher einen Pudding hat als einen Shake. Das ist mitunter sogar erwünscht, aufgrund des sättigenden Effekts: Der Shake macht satt und kann eine Mahlzeit ersetzen.

Letztlich steht für mich immer der gesundheitliche Effekt im Vordergrund, zumal die modernen veganen Eiweißpulver geschmacklich mittlerweile gut mithalten können mit den Varianten aus Milch- oder Molkeneiweiß.

Verträglichkeit

Zuviel Eiweiß kann Beschwerden verursachen, wie Blähungen, unreine Haut, Pickel, Verdauungsprobleme, etc. Wer sich einer regelrechten Eiweiß-Mast unterzieht, braucht sich nicht zu wundern, wenn bspw. die Haut darauf reagiert – die ist immerhin ein Entgiftungsorgan. Ich habe früher ebenfalls jede Menge Eiweiß in Pulverform konsumiert und die Begleiterscheinungen als notwendiges Übel angesehen. Das ist aber weit gefehlt: Klasse statt Masse – wer seine ausgewogene und gesunde Ernährung ergänzt mit einem hochqualitativem, pflanzlichen Eiweißprodukt, der benötigt davon nicht viel. Es entstehen dann weniger Abfallprodukte, die über die u.a. über die Haut ausgeschieden werden müssen.

Sunwarrior Warrior Blend Proteinpulver

Sunwarrior Warrior Blend Proteinpulver

Wer ein Proteinpulver nimmt und davon Probleme bekommt in Form von Blähungen, Magen- oder Verdauungsbeschwerden, Pickeln und unreiner Haut, sollte seine Produktauswahl überdenken und die Dosierung anpassen.

Löslichkeit / Weiterverarbeitung

Ob morgens als Frühstück oder nach dem Training: Bei mir muss es schnell gehen. Ich habe weder Lust, meinen Standmixer anzuschmeißen, noch meinen Eiweißshake voller Klümpchen hinunterzuwürgen. Gute Lösungen sind – falls vorhanden – ein elektrischer Handrührer, oder – Spezialtipp! – ein einfacher Milchaufschäumer. Eine sehr gute Lösung ist auch ein vernünftiger Shaker/Mixbecher (am besten mit Metallkugel, z.B. den BlenderBottle ProStak Shaker), in dem man den Shake dann auch aufbewahren kann. Das ideale Proteinpulver muss sich schnell, einfach und klümpchenfrei zubereiten lassen.
Weitere Einsatzgebiete für dein Proteinpulver sind übrigens vegane Eiweißriegel, ein Protein-Eis aus gefrorenen Bananen und dem Pulver, Soja-Quark mit Protein, etc. Auch in Backrezepten lässt sich pflanzliches Eiweißpulver verwenden. Also gerne mal über den Shaker-Rand hinausdenken und kreativ sein 😉

Preis

Natürlich ist der Preis ein gewichtiges Argument. Im Vergleich zu konventionellen Eiweißpulvern sind die veganen Protein-Supplemente oftmals merkbar teurer. Aber: Ich glaube daran, dass im veganen Produkt die hochwertigeren Zutaten stecken, man tut seinem Körper also einen Gefallen, wenn man sich für ein vernünftiges Produkt entscheidet. Außerdem benötigt man von einem Eiweiß mit hoher biologischer Wertigkeit und Verfügbarkeit insgesamt weniger.

Häufige Fragen zu veganem Eiweißpulver

Es gehen eine Reihe von Fragen ein zu dieser Seite, von denen ich einige wiederkehrende gerne hier veröffentliche. Wenn du Fragen hast, benutze am besten die Kommentarfunktion unten. Diese Liste wird laufend erweitert.

Es gibt hier so viele Produkte – welche ist jetzt das beste vegane Proteinpulver?

Das beste Pulver gibt es wahrscheinlich nicht, bzw. muss jeder selbst seine Wahl treffen, nach Abwägung von den relevanten Parametern, die auch wiederum jeder anders gewichtet: Inhaltsstoffe, Verträglichkeit, Geschmack, Preis, Verfügbarkeit usw. Auf dieser Seite stelle ich alle Produkte vor, die ich selbst kenne und bereits verwendet habe. Meine Einschätzung hilft vielleicht der oder dem ein oder anderen bei der Auswahl. Meine aktuellen Top-3-Empfehlungen findest du übrigens ganz oben.

Hast du die Proteinpulver wirklich alle selbst getestet?

Ja. Alle Produkte, die auf dieser Seite stehen und/oder zu denen ich Testberichte veröffentlicht habe, habe ich auch selbst ausprobiert und beurteilt.

Brauche ich ein veganes Proteinpulver wirklich?

Nein. Du kannst den Eiweißbedarf deines Körpers auch durch deine Ernährung decken, brauchen wirst du dafür kein Pulverchen. Und doch haben Proteinpulver meiner Meinung nach ihre Berechtigung: Sie sind praktisch in der Handhabung und ermöglichen es auf schnelle und einfache Weise, einen durch sportliche Betätigung oder eine bestimmte Ernährungsform erhöhten Eiweißbedarf zu decken. Ergo muss jeder selbst entscheiden, ob Eiweißpulver als Ergänzung der Ernährung für einen selbst in Frage kommen, oder nicht.

Wie gut ist das Veganz Proteinpulver?

Veganz Proteinpulver, verschiedene Sorten

Veganz Proteinpulver, verschiedene Sorten

Abhängig von der jeweiligen Sorge bestehen die Proteinpulver von Veganz z.B. aus Erbsen-, Reis-, und Hanfprotein. Gesüsst wird mit Kokosblütenzucker, das finde ich sehr gut! Geschmacklich ist meiner Meinung nach noch viel Luft nach oben, insb. die Sorte Choco Peanut ist gar nicht mein Fall, was am sehr speziellen Schoko-Erdnuss-Aroma liegt. Preislich liegt es an der oberen Grenze, bei meinen Käufen hat eine 300g-Dose fast 13 EUR gekostet.

Vorteile sind für mich die ausgewählten Inhaltsstoffe sowie die leichte Verfügbarkeit, weil man es in vielen Drogeriemärkten erhält. Demgegenüber ist es geschmacklich nicht mein Fall und der Preis ist recht hoch. Geschmäcker sind aber verschieden und wer es eilig hat, kann durchaus zuschlagen und es selbst testen.

Wie gut ist das vegane Proteinpulver von dm / Müller Drogeriemarkt / etc.

Vom dm kenne ich das Vegan Protein von PowerSystem. Es besteht aus Erbseneiweiß, Reisprotein, Sojaeiweißisolat, fettarmen Kakaopulver, Hanfprotein, Aroma, Leinmehl, Magnesiumhydroxid, Karamell, Sucralose (als Süßungsmittel); Trennmittel: Siliciumdioxid; Pyridoxinhydrochlorid, Cholecalciferol, Cyanocobalamin. Zum Ausprobieren und wenn nichts anderes verfügbar ist, ist das wohl okay- mich persönlich stören der Süßstoff sowie die Zusatzstoffe.

Bei Müller gab es mal das VegiFeel, ein sehr ordentliches Produkt (hier mein Testbericht). Zuletzt habe ich das in meiner Filiale aber nicht mehr gefunden.

Generell gilt: Schaut euch die Zutatenliste an und dann könnt ihr schon recht gut beurteilen, wie wertig ein Proteinpulver ist (weniger ist mehr).

Welches ist das günstigste vegane Protein?

Ich will hier auf meiner Seite keinen Preisvergleich anstellen, das wäre eine Sisyphusarbeit bei den vielen Produkten und den sich oft ändernden Preisen 😉 Was ich aber generell sagen kann: Das Proteinpulver von myprotein gehört sicherlich zu den günstigsten.

Werde ich von Hanfprotein high?

Eher nicht, der Anteil am Wirkstoff Tetrahydrocannabinol ist bei Lebensmittelhanf, der hier verarbeitet wird, zu gering um eine Wirkung zeigen zu können. Es gab im Mai 2016 allerdings in der Tat eine Rückrufaktion der Lebensmittelkette Veganz, deren Produkte u.a. auch bei dm verkauft werden. Das Hanf-Proteinpulver enthielt höhere Mengen von Delta-9-Tetrahydrocannabinol, insb. bei Kindern wurde damit die Tageshöchstmenge überschritten. Bevor du jetzt versuchst, Restbestände aufzukaufen – die Menge ist für Erwachsene immer noch sehr gering, es ist also keine dahingehende Wirkung zu erwarten 😉

Mein Proteinshake hat Klümpchen – ist das Pulver schlecht?

Die Löslichkeit ist bei jedem Proteinpulver anders und hängt von den Zutaten ab. Wenn Einrühren nicht hilft und sich das Pulver nicht komplett auflöst, helfen Mixbecher, Shaker (am besten mit Metallball innen) oder ein ganz simpler Milchaufschäumer für ein paar Euro. Das Ergebnis wird dann einwandfrei. Mehr dazu schreibe ich oben bei „Löslichkeit“.
Bei manchen Proteinpulvern wie z.B. Reisprotein ist es aber normal, dass sich schon kurz nach dem Mixen ein Teil des Pulvers unten absetzt.

Veganes Proteinpulver im Test und Vergleich4.65/5 (93.02%) 43 Stimmen



Es gibt 44 Kommentare. Kommentar hinzufügen

  1. 11. Februar 2016 | Von: Roger Antworten

    Hi,
    ich habe viele Proteinpulver mit Molke, Ei, Casein oder Whey durch aber bekomme von allen mehr oder weniger Pickel. Kleinere, rötliche und auch einzelne richtig dicke Knoten. Das ist sehr unangenehm. Könnte mir ein veganes Protein da Besserung verschaffen?
    LG, Roger



    • 12. Februar 2016 | Von: Nita Antworten

      Hi Roger.
      Ich würde es auf jeden Fall ausprobieren.
      Bei vielen Leuten führt erhöhter Milch und Weizenkomsum zu Akne.



    • 12. Februar 2016 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Hallo Roger,

      wie Nita schon gesagt hat. Unreine Haut kann ein Zeichen sein einer Unverträglichkeit gegenüber einem Inhaltsstoff oder auch ganz allgemein einer Überdosierung von Eiweiß. Ich würde das aktuelle Produkt absetzen und es mit einem pflanzlichen Proteinpulver, möglichst ohne viele Zusatzstoffe, erneut probieren.

      Viel Erfolg!



  2. 15. Februar 2016 | Von: Manuel Antworten

    Danke für die Übersicht. Schmeckt das Classic Protein von Sunwarrior ebenfalls so sandig wie die anderen Reis-Proteinpulver? Ich suche etwas das sich gut auflöst ohne dieses sandige.

    Vielen Dank, Manuel



    • 19. Februar 2016 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Hallo Manuel,

      mich selbst stört es nicht, aber bei manchen Anwendern hinterlässt Reisprotein generell einen leicht sandigen Eindruck. Wenn du den vermeiden willst, würde ich an deiner Stelle eher auf den Sunwarrior Protein Blend ausweichen, also die Proteinmischung ohne Reisprotein.

      Viel Erfolg



  3. 24. März 2016 | Von: Tino Flohe Antworten

    Danke für die Empfehlungen und die vielen Tipps! Habe gerade ein Sunwarrior bestellt und freue mich schon richtig darauf. Ich hoffe dieses pflanzliche Protein besser zu vertragen und mit weniger Pulver auszukommen als bisher. Das Eiweiß-Mästen kann ja auf Dauer nicht gesund sein…



  4. 12. April 2016 | Von: s Antworten

    “ 19. Februar 2016 |

    Hallo Manuel,

    mich selbst stört es nicht, aber bei manchen Anwendern hinterlässt Reisprotein generell einen leicht sandigen Eindruck. Wenn du den vermeiden willst, würde ich an deiner Stelle eher auf den Sunwarrior Protein Blend ausweichen, also die Proteinmischung ohne Reisprotein.

    Viel Erfolg“

    Der Blend enthält doch auch Reisprotein oder hab ich da was verpasst?



    • 12. April 2016 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Vielleicht schon 🙂

      Der Sunwarrior Blend enthält Erbsenprotein, Cranberry-Protein und Hanfprotein.

      Viele Grüße



  5. 09. Juni 2016 | Von: Anrdt Antworten

    Vielen Dank, hat mir sehr geholfen! Gut, dass es so viele vegane Alternativen zu Whey und Casein gibt. Meinen Favoriten habe ich in deiner Liste gefunden, aber ich werde mich wohl jetzt mal durchprobieren :-))



  6. 27. Juni 2016 | Von: Sarah Leukel Antworten

    Hallo,

    mir schmeckt auch das Sunwarrior Protein am besten. Leider ist es recht teuer. Daher meine Frage: Lohnt es sich, das Sunwarrior „nachzumachen“ aus den einzelnen Pulvern, also z.B. dem Reisprotein und dann noch Kakao? Hat damit jemand Erfahrung gemacht?

    Weil weiter oben was zu Pickeln und Unverträglichkeiten steht: Ich selbst bin übrigens keines Veganerin. Aber ich mache Sport und ersetze hin und wieder mein Abendessen durch einen Eiweiß-Shake. Dabei ist die Bekömmlichkeit von veganen Proteinpulvern bei mir deutlich besser als die von „normalen“ Shakes. Ich kann es also nur empfehlen.

    LG, Sarah



    • 27. Juni 2016 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Hallo Sarah,

      meiner Meinung nach bietet sich das Anfertigen einer eigenen Mischung immer dann an, wenn man auf eine bestimmte Zusammensetzung Wert legt (z.B. bestimmte INhaltsstoffe weglassen), man den Geschmack verändern oder Geld sparen möchte. Bei letzterem kommt es aber stark darauf an, in welcher Qualität man die einzelnen Komponenten haben möchte und wie teuer diese sind. Wenn du alles in roher Qualität und in bio verwendest, wirst du nicht viel Geld sparen gegenüber der Fertigmischung. Das kann man dann ja einfach ausrechnen.

      Ich selbst habe Süßlupinenmehl daheim (siehe Beschreibung oben) und mische das gerne mit Kakao-Pulver (Kakao pur wohl gemerkt, d.h. ohne Zucker). Das ist dann ein sehr eiweißreicher Drink, der aber mein Sunwarrior nicht ersetzt 😉

      Viel Erfolg!



  7. 01. Juli 2016 | Von: Katrin Antworten

    Hallo,

    ich habe zwar schon einige nicht-vegane Shakes probiert, aber die schmecken mir allesamt zu künstlich. Außerdem mag ich keine Milch un dwill dementsprechen auch gar keinen Milchshake-Geschmack. Wäre da ein veganes und neutrales Produkt war für mich?

    Viele Grüße
    Katrin



    • 02. Juli 2016 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Hallo Katrin,

      ja, da wären die veganen Proteinpulver m.E. auf jeden Fall einen Versuch wert. Mein aktueller Geschmackstipp ist das VegiFEEL, vorausgesetzt du magst Schokolade? Allerdings kommt da schon ein Milchshake-Typischer Geschmack bei raus. Eine Alternative für dich wären vielleicht noch die Proteine von Purya! (siehe oben in der Tabelle), die verzichten auch auf Stevia, das oft einen gewissen Eigengeschmack mit bringt.
      Das Naturteil-Pulver (siehe ebenfalls Tabelle oben) besteht auch nur aus Kürbiskern, Hanf, Chia und Kakao, schmeckt also ganz sicher nicht künstlich.

      Wenn du mir sagt, was dir schmeckt, kann ich dir gerne noch einen Tipp geben.

      Viele Grüße



  8. 16. Juli 2016 | Von: Seb Antworten

    Hi,

    erstmal vielen Dank für Zusammenstellung 🙂 Ich habe momentan ein Eiweiß aus Erbse von ProFuel. Es ist allerdings soooo extrem süß das mir fast schlecht wird.

    Ich will mir nun selbst Eiweißpulver herstellen. Mit einer Mischung aus Erbse, Reis und Lupinen dazu Kakaopulver. Nun meine Frage:

    Kann ich das Pulver mit „Rohrzucker“ oder bei der Zubereitung mit Agavendicksaft süßen. Ich finde es deutlich natürlicher als das Süßstoffzeug. Allerdings habe ich meine Bedenken weil es ja Kohlenhydrate etc… sind.. Nun meine Frage ist es eigentlich Paradox nach dem Training einen Eiweißshake mit Zucker zu sich zu nehmen.

    Danke für die Hilfe 🙂



    • 17. Juli 2016 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Hallo Seb,

      sich sein Proteinpulver selbst zu „komponieren“ ist eine gute Idee 😉

      Mit dem Mehl der Lupine hast du schon mal eine leicht süßende Komponente in deinem Rezept und brauchst von einem weitern Süßungsmittel vielleicht gar nicht mehr so viel (abhängig insb. von der Kakaomenge). Rohrzucker ist auf jeden Fall eine Möglichkeit, genauso wie Agavendicksaft. Wenn du es noch eine Stufe hochwertiger haben willst, kann ich dir Kokosblütenzucker empfehlen – der hat einen niedrigen niedrigen glykämischen Index, d.h. dass der Anstieg des Blutzuckerspiegels länger und gleichmäßiger verläuft als bei „schnellen“ Zuckern.

      Die schnellen Zucker wiederum können dabei helfen, nach dem Training die Energiespeicher wieder aufzufüllen. Deswegen spricht aus meiner Sicht nichts gegen einen Eiweißshake mit Zucker – solange du beim Training Gas gibst und es mit der Zuckermenge nicht übertreibst, brauchst du dir auch keine Sorgen wg. Körperfett machen 🙂

      Viel Erfolg!
      Ingo



  9. 03. August 2016 | Von: Berit Antworten

    Hallo! =)

    Vorweg: Vielen Dank für den sehr guten Überblick!
    Jetzt habe ich allerdings noch eine Frage – ich hoffe sie wurde in der Form noch nicht beantwortet:

    Kann ich z.B. auch einfach nur ein Proteinpulver nehmen – also einfach Reisprotein oder Hanfprotein?
    Bin momentan ein bisschen damit überfordert, weil es oft heißt, es komme auf das Aminosäurespektrum drauf an etc.

    Wäre für jede Info dankbar!
    LG Berit



    • 04. August 2016 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Hallo Berit,

      ja, du kannst dir ein Pulver aussuchen. Die pflanzlichen Proteine z.B. aus Reis und insb. aus Hanf sind sehr hochwertig. Letzteres hat eine hohe biologische Wertigkeit und besitzt alle essentiellen Aminosäuren und ist damit sehr gut geeignet für die dauerhafte Einnahme (hier ein eigener Artikel zu Hanfeiweiß). Ich variiere trotzdem immer ein wenig und wechsle meine Proteinpulver ab, so kommt keine Langeweile auf 🙂

      Viel Erfolg und melde dich gerne wieder, wenn Fragen aufkommen oder du Erfahrungen gesammelt hast!
      Ingo



  10. 04. August 2016 | Von: Nadine Emig Antworten

    Was anderes: Hast du einen Tipp für den Milchersatz? Ich nehme gerne Sojamilch, manchmal Reismilch. Das geht aber ganz schön an meinen studentischen Geldbeutel. Mit Wasser schmecken mir die meisten Eiweißpulver aber nicht. Vielleicht hast du einen Rat?

    Danke, Nadine



    • 06. August 2016 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Hallo Nadine,

      den einzigen Tipp, den ich da habe, ist das „strecken“ von der Pflanzen“milch“ mit Wasser. Ist mache das meistens, wenn ich z.B. am Samstagabend nur noch eine Packung habe, die noch bis Montag reichen muss 🙂 Man kann locker nochmal die halbe Menge Wasser dazugeben, ohne dass es verwässert schmeckt, zumindest bei meiner Reismilch. Ansonsten kannst du mal nach Konzentraten ausschau halten – die sind etwas günstiger und werden daheim dann mit Wasser gemischt.

      Viele Grüße, Ingo



  11. 28. August 2016 | Von: jacky Antworten

    hallo…
    ich habe zurzeit raw garden of live…ich dachte es ist zuckfrei weil ich auf der zutatenliste nix mit zucker gelesen habe…aber auf eine online seite habe ich jetzt gelesen das da zucker drinnen ist…wollte mir nachschub bestellen es ist mir aber jetzt vergangen…ich habe es mir gekauft weil es aus gekeimten samen ist und lactobacillus bulgaricus drinnen ist…bin richtig entäuscht…gibt es denn solches pulver auch zuckfrei…



  12. 29. August 2016 | Von: jacky Antworten

    hallo…
    würde gerne wissen ob in garden of live zucker drinnen ist…gibt es noch andere proteine die mit gekeimten sprossen sind od ist das nur garden of life…suche was wo man abnimmt dabei…und was den blutzuckerspiegel nicht hochtreibt…wäre schön wenn du mir helfen könntest…
    lg jacky



    • 30. August 2016 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Hallo Jacky,

      kannst du mir mal sagen, welches Produkt du genau hast von Garden of life? In dem Garden of Life Raw Protein, das ich kenne (dieses hier), ist kein extra Zucker zugesetzt, sondern es wird Stevia als Süßungsmittel verwendet. Damit sind in einem Shake weniger als 1 Gramm Zucker, der aus den anderen Zutaten (insb. den gekeimten Sprossen) stammt.

      Ergo stufe ich persönlich die Zusammensetzung vom Raw Protein insgesamt als sehr gut ein – es ist halt kein Schnäppchen und der Geschmack ist auch recht gewöhnungsbedürftig.

      Viele Grüße, Ingo



  13. 01. Oktober 2016 | Von: Berna Antworten

    Ich war damals von S.W. mehr als enttäuscht. hab die auf der Fibo probiert aber fand den so unglaublich ekelig… Bin bei Ironmaxx hängen geblieben, Erbse hat zwar nicht die beste Biologische Wertigkeit, aber Reis ist doch sehr schwer zu trinken…



    • 02. Oktober 2016 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Hallo Berna,

      Reis hinterlässt durchaus einen sandigen Eindruck – allerdings ist das Geschmackssache und mich z.B. stört das gar nicht. Letztlich hilft nur ausprobieren. Generell ist es aber erfreulich, wie groß die Auswahl mittlerweile ist – vor ein paar Jahren sah es auf dem Markt noch ganz anders aus. Das Pulver on Sunwarrior, insb. die Mischung Warrior Blend, d.h. ohne Reisprotein, ist nach wie vor eine der beliebtesten veganen Proteinpulvern und kommt bei den allermeisten sehr gut an.

      Viele Grüße, Ingo



  14. 13. Oktober 2016 | Von: Caroline Antworten

    Hallo Ingo,
    vielen Dank für die gute Übersicht! 🙂
    Ich habe vor einer Woche angefangen, öfter zum Sport zu gehen und noch mehr auf meine Ernährung zu achten (will etwas abnehmen) – ich ernähre mich vegan und habe, bevor ich angefangen habe über alle Mahlzeiten Buch zu führen (mit einer App), gar nicht realisiert wie wenig Eiweiß ich meinem Körper eigentlich zuführe.
    Daher wollte ich mal Proteinpulver ausprobieren um die Eiweißaufnahme etwas einfacher zu machen.
    Nun habe ich zuerst ein neutrales Reisprotein Pulver gekauft (schmeckt extrem gewöhnungsbedürftig und sandig!) und ein Berry Proteinshake von veganz – das schmeckt leider sehr künstlich und ist mir zu süß. 🙁
    Da hätte ich mich mal vorher schlau machen sollen, z.b. bei deiner Liste 😉
    Ich hoffe das Reisprotein noch für Smoothies o.ä. verwenden zu können, und den Geschmack irgendwie zu überdecken.

    Aber jetzt würde ich doch noch gerne ein richtig leckeres Pulver finden, einfach für unkomplizierte schnelle Shakes, die man dann auch gerne trinkt. 😉
    Meine Anforderungen wären: kein künstlicher Geschmack, nicht zu süß (nachsüßen geht ja ggf immer noch) aber trotzdem süßlich schmeckend – also gerne nach Schokolade (aber eher zartbitter oder wie ein Kakao, kein papp-süßer Milka Geschmack) oder nach Früchten (wie z.b. Bananen-/Erdbeermilch), möglichst normale Konsistenz (also nicht sandig o.ä.), und natürlich auch noch mit möglichst viel und qualitativ hochwertigem Protein. 😀
    Kannst du mir eins empfehlen?
    Danke schonmal und liebe Grüße,
    Caroline



    • 14. Oktober 2016 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Hallo Caroline,

      danke für deine freundliche Nachricht 🙂
      Das Reisprotein, das du bereits zu Hause hast, kannst du neben Smoothies auch mit normalem Kakaopulver (ohne Zusätze) und etwas Zucker (oder Kokosblütenzucker oder Agavendicksaft) verwenden. Sandig bleibt es dann, das liegt am Reisprotein, aber geschmacklich kannst du auf diese Weise selbst entscheiden, wie schokoladig und süß du es möchtest. In den Fertigmischungen ist auch nicht mehr drin als die Eiweißkomponente(n), Aroma und Süßungsmittel.

      Als fertiges Proteinpulver mag ich die Warrior Blend Mischung von Sunwarrior (siehe oben) am liebsten. Die hat einen sehr runden Geschmack. Wenn du es aber noch weniger süß magst, empfehle ich dir das VegiFEEL Proteinpulver. Die Schokolade ist nicht zu aufdringlich und die Süße relativ dezent, das ergibt insgesamt einen sehr harmonischen Geschmack. Vielleicht probierst du davon einfach mal den 500g-Beutel – Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden 🙂

      Würde mich freuen zu erfahren, wie es dir schmeckt. Wenn ich dir sonst noch helfen kann, melde dich einfach.

      Liebe Grüße und viel Erfolg,
      Ingo



  15. 17. Oktober 2016 | Von: Sonja Antworten

    Also ich habe bisher das VegiFeel, Nutri-Plus sowie MyProtein getestet.

    VegiFeel: Das ging überhaupt gar nicht, pfui, pfui, pfui. Nach Schokolade hat es gar nicht geschmeckt, nur übertriebener Stevia-Geschmack. Für mich gar nicht trinkbar.
    Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden 😉

    Nutri-Plus: Geschmacklich mit Abstand am besten, manche Sorten sind mir etwas zu süß (Kokos z.B.), aber gemixt mit Neutral sind auch die wirklich lecker.
    Abraten würde ich nur von Erdbeere 😀

    MyProtein: Joa, absolut ok. Für den Preis kann man auch nicht viel mehr erwarten, wobei ich dann auch lieber die 2-3€ mehr für Nutri ausgebe.

    SunWarrior werde ich sicherlich auch mal testen, aber das ist eigentlich zu teuer -.-

    LG
    Sonja



  16. 21. Oktober 2016 | Von: Jeta Antworten

    Sunwarrior Blend bestellt, weil es auf Platz 1 deiner Lieblingsproteine ist, gestern Nachmittag gekommen, vorhin der erste Drink und es schmeckt wirklich hevorragend! Kein Vergleich zu meinem alten Pulver, dass ich mal im Biomarkt gekauft habe. Danke für den Tipp!
    Jeta



  17. 12. November 2016 | Von: Marc Antworten

    Danke für die Übersicht, wobei mir die 3 Testsieger absolut nicht zusagen 😀
    VegiFeel schmeckt leider nur nach intensivem Stevia, wie man da Schoko oder was auch immer rausschmecken soll, ist mir ein Rätsel, SunWarrior ist sandig und teuer, nur MyProtein finde ich noch halbwegs ok, kann man trinken und ist günstig.

    Da ich mittlerweile versuche einen Bogen um Zusatzstoffe zu machen, trinke ich den Shape & Shake Vegan Neutral von Nutri-Plus. Konsistenz ist gut, geschmacklich sollte man natürlich bei einer neutralen Variante nicht zu viel erwarten, aber mit der passenden pflanzlichen Milch ist er eigentlich ganz lecker, mit Wasser wird es schwieriger 😀 aber ich nutze ihn eh größtenteils zum Kochen & Backen 🙂



    • 25. November 2016 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Hallo Marc,

      Geschmäcker sind verschieden 🙂 Für mich geht aktuell nichts über sunwarrior, auch weil ich Zusatzstoffe – so wie du – nach Möglichkeit meide.

      Zum Nutri-Plus werde ich bald meinen Bericht veröffentlichen 🙂 Apropos: Was backen und Kochen angeht, habe ich kaum Erfahrungen, mal abgesehen von selbstgemachten veganen Eiweißriegeln, die ich hin und wieder herstelle (die sind aber roh). Kannst du mir mal einen Tipp geben, was du mit deinen Pulvern so alles anstellst? Abwechslung ist ja nie verkehrt.

      Viele Grüße, Ingo



  18. 18. Dezember 2016 | Von: Marc Antworten

    Hi Ingo,

    also ich experimentiere da immer sehr viel. Kuchen, Pancakes, Cookies, generell „Süßkram“.
    Aber ich nutze es auch für Suppen oder Soßen zum Andicken.

    Ja, die lieben Zusatzstoffe, generell weiß ich auch nicht, ob die schädlich sind oder nicht. Alle Mediziner und Ernährungswissenschaftler, die mir bekannt sind, sagen immer, dass zumindest die Süßstoffe harmlos sind, aber man weiß ja nie.
    Also lasse ich sie lieber weg, sofern es geht. Bei Eiweißpulver mit Geschmack wird es dann aber natürlich wieder schwierig.

    Grüße
    Marc D.



  19. 19. Dezember 2016 | Von: Mapu Antworten

    Hey,

    sind die immer alle mit ’sowas wie Milch‘?
    Ich finde jede Variante von Milchgeschmack einfach nicht geil :/

    Welches kannst du empfehlen für mit Wasser oder Fruchtsaft oder so?



    • 02. Januar 2017 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Hallo Mapu,

      hm, die meisten Mischungen aus Portein+Aroma versuchen schon, möglichst nahe an ein „Milchshake-Erlebnis“ zu kommen. Adhoc einfallen würden mir hier dann die Einzelproteine (siehe oben), die du einfach mit Wasser oder Fruchtsäften mischen kannst. Ob dir das geschmacklich dann mehr zusagt, musst du entscheiden. Mein neuester Favorit ist dabei übrigens Kürbiskernprotein – das verwende ich gerade und werde zeitnah eine Beurteilung und meine Meinung dazu veröffentlichen.

      Ansonsten ist noch eine Idee für dich Hanfprotein – das ist relativ neutral im Geschmack, so dass du es gut mit Wasser trinken kannst.

      Viele Grüße, Ingo



  20. 31. Januar 2017 | Von: jackie Antworten

    habe mir das nutri + gekauft. vegan ohne soja, süssungsmittel etc. habe es mit wasser angemischt. tierische Bauchschmerzen bekommen. jetzt bin ich ratlos. wie kann das sein?



    • 01. Februar 2017 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Hallo Jackie,

      bist du sicher, dass du ein Vegan+ vegan ohne Soja hast? In der Geschmackssrichtung neutral kenne ich nur das Nutri-Plus vegan (siehe hier), das als Hauptbestandteil Sojaprotein enthält, neben Weizenprotein und Erbseneiweiß. Bzgl. der Bauchschmerzen: Das ist aus der Ferne natürlich schwer zu sagen – natürlich kann eine Unverträglichkeitsreaktion vorliegen, z.B. gegen das Weizeneiweiß/Gluten, oder aber, du hast du schnell getrunken, etc.

      Viele Grüße, Ingo



      • 14. April 2017 | Von: Susie Antworten

        Sie meint wohl das Erbsen-Reis-Protein von Nutri-Plus, das hat kein Soja.
        Neutral habe ich nicht probiert, kenne da nur Schoko.
        Allerdings hat es überhaupt keine Allergene, daher kommt eine Unverträglichkeit eigentlich nicht in Frage. Außer Erbsen- und Reisprotein ist da ja nichts drin.



  21. 19. Mai 2017 | Von: Julie Antworten

    Hej Ingo,

    ich habe mir von Veganz ein Proteinpulver gekauft, das hat mir aber gar nicht geschmeckt und steht jetzt unbenutzt im Regal. Mir ist Geschmack sehr wichtig, auch wenn der Inhalt elementar ist. Wenn ich es nicht runterbekomme, nützt mir das gesündeste Proteinpulver nichts (-:

    Kennst Du denn das vegane Protein von Dr. Baust? Darauf bin ich bei meiner Recherche gestoßen, habe aber jetzt Sorge, dass das geschmacklich auch nicht so der Brüller ist.

    LG, Julie



    • 19. Mai 2017 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Hallo Julie,

      das Protein von Dr. Baust habe ich passenderweise gerade im Test 😉 Mehr dazu also demnächst!

      In aller Kürze, zum Geschmack: Wie ich oben schon mal geschrieben habe, war ich zumindest vom Schoko-Erdnuss-Protein von Veganz ebenfalls geschmacklich nicht begeistert, auch wenn ich nicht empfindlich bin. Das vegane Proteinpulver von Dr. Baust ist hier deutlich angenehmer und ausgewogener, wenngleich der enthaltene Reisprotein-Anteil es ein wenig sandig macht, das mag nicht jeder.

      Viele Grüße, Ingo

      ### Update: Hier geht es zum fertigen Dr. Baust Testbericht.



  22. 18. Juni 2017 | Von: C.Franke Antworten

    Vielen Dank für diesen tollen Überblick über veganes Eiweißpulver! Bin selbst vegan und nehme seid ein paar Jahren veganes Proteinpulver zu mir aufgrund meiner zunehmden Begeisterung für Kraftsport und funktionellem Training. Gleichzeitig bin ich auf der Suche nach qualitativ hochwertigen und sozialökonomisch wie ökologisch vertretbaren Produkten. Preiswertes Protein ist zwar gut für den eigenen Geldbeutel, kann aber für Qualitätsverlust stehen und auch, was ich viel schlimmer finde, auf Kosten von Umwelt und Menschen produziert sein. Da ich aber selbst noch nicht den großen Überblick über alles habe, finde ich Deinen sehr ausfürchlichen und gut recherchierten Beitrag mega!!!
    Mach bitte weiter so!

    Beste Grüße



  23. 25. Juli 2017 | Von: domib98 Antworten

    Super Vergleich.
    Mein persönlicher Favorit ist das Shape&Shake von nutri, nicht nur aufgrund der guten Nährwerte. Der Geschmack und die Löslichkeit sind einfach unübertrefflich.
    Mich würden weitere Tests zu anderen veganen Supplementen sehr interessieren, vielleicht macht ihr dazu ja was in geraumer Zeit.
    Lg Piet



  24. 06. August 2017 | Von: Hannes Antworten

    Hi, bitte mal testen, das vegane Protein von Weider! http://amzn.to/2hA20RN



    • 06. August 2017 | Von: info@veganes-eiweiss.de Antworten

      Aye aye Sir, kommt auf meine Einkaufsliste-Liste 😀
      Die Zutatenliste schaut nicht schlecht aus, vorausgesetzt man lässt sich nicht irritieren von Bezeichnungen wie Pisane C9, ModCarb™ und Extrakt Fruit & Greens™ 🙂

      Viele Grüße



  25. 23. August 2017 | Von: Edeltraud Döring Antworten

    Hallo,

    ich verwende zur Zeit ein veganes Eiweißproteinpulver von der Firma „Pur Ya“, mit hauptsächlich Reisprotein. Meine Frage wäre, ob Du weißt, inwieweit ich darauf vertrauen kann, dass der Reis nicht mit Arsen belastet ist?
    Danke für Deine Antwort!



Frage oder Anmerkung?