Veganes Proteinpulver im Test und Vergleich

Veganes Proteinpulver Test und Vergleich

Welches wird mein nächstes veganes Proteinpulver? ⇒ Hier gehts direkt zu meinen Favoriten!

Auf die wachsende Nachfrage nach veganem Eiweißpulver hat auch die Lebensmittelindustrie reagiert. Mittlerweile gibt es weit mehr als nur das allseits bekannte Soja-Protein. Auch aus Erbsen, Hanf, Reis und Mandeln werden mittlerweile vegane Proteinpulver hergestellt, so dass für jeden Geschmack und Anwendungsfall etwas dabei sein sollte. Ich gebe hier meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke weiter und empfehle bestimmte Produkte.

Am beliebtesten sind fertige Proteinmischungen, die meistens noch aromatisiert sind, also nach Kakao, Vanille oder Früchten schmecken. Wer es dagegen individuell haben und auf Zusatzstoffe verzichten möchte, oder bei wem Unverträglichkeiten oder Allergien bestehen, erhält eine breite Auswahl an Einzel-Proteinen, die selbst zusammen gemischt werden können für das perfekte vegane Proteinpulver. Aufgrund des breiten Angebots kommt so nie Langeweile auf.

Meine Empfehlungen für dein veganes Proteinpulver – meine Testsieger

Hier empfehle ich die Produkte, die ich selbst am liebsten verwende und/oder guten Gewissens empfehlen kann. Die Beurteilungen, insb. die des Geschmackes, sind natürlich rein subjektiv 😉 Wer bei meinen Top 3 Produkten zuschlägt, macht auf jeden Fall nichts verkehrt.

Alpha Foods Vegan Protein


4.8
 

Inhaltsstoffe

Geschmack

Preis/Leistung

Eiweißquellen

Reisprotein
Hanfprotein
Sojaeiweiss
Erbsenprotein
Protein aus Sonnenblumenkernen
Kürbiskern-Protein
Protein aus Chia Samen

Bewertung

Mein neuer Spitzenreiter! Jetzt in fünf Geschmacksrichtungen erhältlich! Ideal für alle, die echten Milchshake-Geschmack und -Konsistenz wollen! Ist relativ süß und eher dickflüssig und schaumig. Schmeckt auch mit Wasser. Geschmäcker Vanille, Schokolade, Haselnuss, Blaubeere und Pumpkin Spice. Ausgesuchte Inhaltsstoffe in Rohkost-Qualität: 7 (!) verschiedene Proteinkomponenten, Leinsamen, Amaranthsprossen, u.a. (Organic Alpha Testbericht)

Erhältlich bei amazon

VegiFEEL Vegan Protein


4.7
 

Inhaltsstoffe

Geschmack

Preis/Leistung

Eiweißquellen

Erbsenprotein-Isolat
Reisproteinkonzentrat
Johannisbrotkeimlingsprotein
Hanf Proteinpulver

Bewertung

Entwickelt mit der Hilfe des stärksten Veganers der Welt, Patrik Baboumian, hergestellt in Deutschland. Frei von zugesetztem Zucker und Aspartam. VegiFEEL ist ein sehr gutes veganes Proteinpulver, das ich selbst regelmäßig verwende. Wie im Sunwarrior-Protein ist auch hier kein Soja enthalten. Der Geschmack ist in Schokolade sehr natürlich und nicht zu süß. Meine Empfehlung für alle, die ein sehr gutes, klassisches pflanzliches Protein zu einem fairen Preis wollen. (VegiFEEL Testbericht)

Erhältlich bei amazon

nu3 Vegan Protein 3K


4.5
 

Inhaltsstoffe

Geschmack

Preis/Leistung

Eiweißquellen

Erbsenprotein
Hanfprotein
Reisprotein
Johannisbrotkeimling

Bewertung

Ein sehr gut schmeckendes veganes Proteinpulver zu einem sehr guten Preis. Enthält das Süßungsmittel Sucralose; erhältlich in den Geschmacksrichtungen Vanille und Schokolade. Sehr vielseitig einsetzbar. Ich benutze es immer mal wieder zwischendurch und es ist das Lieblingsprotein meiner Freundin <3 :) Meiner Erfahrung nach bessere Verträglichkeit als Milch-Proteine und zudem eines der günstigsten veganen Proteinpulver. Super Produkt zum Einstieg in die Welt der pflanzlichen Eiweiß-Supplemente.

Erhältlich bei amazon


Inhaltsverzeichnis:

  1. Vegane Proteinpulver auf einen Blick – Vergleich
  2. Rein pflanzliche Eiweißpulver für bestimmte Anforderungen
  3. Pflanzliche Einzelkomponenten-Proteinpulver
  4. Veganes Proteinpulver selber mischen
  5. Vegane Proteinpulver im Test – Worauf sollte ich achten?
  6. Häufig gestellte Fragen

Weitere vegane Proteinpulver im Vergleich

Bitte beachte, dass die Nährwertangaben bei bestimmten Geschmacksrichtungen abweichen können.





ProduktNutri-Plus Shape & ShakeSUNWARRIOR Warrior BlendMyprotein Vegan Protein BlendPeak Vegan Protein
Eiweißgehalt / 100g81g68g72g81g
Eiweißquelle(n)Sojaproteinisolat
Weizenprotein
Erbsenprotein
Erbsenprotein,
Hanfprotein,
Gojibeeren-Protein
Erbsenprotein-Isolat
Reis-Protein-Konzentrat
Hanf-Protein
Reisproteinisolat,
Erbsenproteinisolat
Kohlenhydrate / 100g6,5g16g13g13g
Fett / 100g1,9g6g5,7g3,1g
Süßungsmittel (u.U. nicht bei Geschmack "neutral")Cyclamat, Saccharin, SucraloseSteviaSukraloseStevia
GeschmäckerCappuccino, Vanille, Neutral, Erdbeer, Banane, Haselnuss, Kirsche, Kokosnuss, Lebkuchen, Maracuja, Schokolade, Weiße SchokoladeSchoko, Vanille, NeutralSchoko, NeutralSchoko, Neutral
Fazit / EmpfehlungNoch ein Lieblingsshake meiner Freundin, v.A. bei Frauen beliebt. Verfügbar in 11 (!) Geschmacksrichtungen, da ist sicherlich für jede(n) was dabei.Einer der ersten veganen Proteinmischungen auf dem Markt. Hohe Qualität durch Rohverarbeitung und (teilweise) bio-zertifizierte Inhaltsstoffe. Guter Geschmack, hat aber seinen Preis.Vom Protein-Spezialisten eine vegane Proteinmischung. Schmeckt mir zu süß, weswegen ich auf die Natur-Variante ausweichen würde. Ein sehr günstiges veganes Protein!Klassische Peak-Qualität und leider auch Geschmack - der ist nicht mein Fall 🙂 Aber wie heißt es so schön: Die inneren Werte zählen 😉






ProduktMaxxPOWER VeganVega Sport Performance-Proteinfoodspring Vegan ProteinPurya! Bio Vegan Protein Drink
Eiweißgehalt / 100g81,5g68g69g34,2g
Eiweißquelle(n)ErbsenproteinErbsenprotein
Kürbiskernprotein
Sonnenblumenkernprotein
Alfalfa Protein
Erbseneiweiß Sonnenblumen-Eiweiß
Reiseiweiß
Hanfeiweiß
Hanf-Protein
Kürbis-Protein
Sonnenblumen-Protein
Quinoa
Kohlenhydrate / 100g0,7g13,6g5,2g35,7g
Fett / 100g3,4g6,8g4,6g9,1g
Süßungsmittel (nicht bei Geschmack "neutral")Stevia
Sucralose
SteviaSteviaKokosblütenzucker
Agavenpulver
GeschmäckervanilleSchokoSchoko, Erdbeere, Vanille, NeutralKakao-Carob,
Vanille-Erdbeere, rote Banane-Boabab
Fazit / EmpfehlungSehr gute Werte! Hoher Eiweißgehalt, kaum Kohlenhydrate, damit ein echter Eiweißshake. Gutes Aminosäurenprofil mit BCAA und insb. L-Arginin. Zusätzlich OPC aus Traubenkernen. Geschmacksoptimiert: Weniger Stevia, dadurch nicht bitter.Richtig gute Komponenten, sehr gut abgestimmt und ideale Verträglichkeit. Der Geschmack ist 1A! Ein Luxus-Protein, was man leider auch am Preis merkt. Deswegen bei mir höchstens mal zwischendurch 🙂Solide und hochwertige Zusammensetzung, sehr dezenter Geschmack. Verwende ich gerne
(hier mein ausführlicher Foodspring Vegan Protein Testbericht)!
Nicht konzipiert als einfacher Proteinshake, sondern eher ein Mahlzeiten-Ersatz oder eine Ergänzung. Gute hochwertige, Zusammensetzung, interessante Geschmacksrichtungen, die nicht alle mein Fall sind 🙂

Proteinpulver Tests in Kürze

Abgeschlossen habe ich die Tests vom Dr. Baust Proteinshake sowie von einem Kürbiskernprotein von Sane & Pure. Zur Zeit verwende ich eine vegane Proteinmischung der Firma Maxxprosion – hinter den Produkten steckt ein interessantes und vielversprechendes Konzept, basierend auf hochwertigen Inhaltsstoffen und deutscher Herstellung. Das Produkt macht einen guten, ersten Eindruck und ich freue mich schon darauf, von meinen Erfahrungen berichten zu können.

Rein pflanzliche Eiweißpulver für bestimmte Anforderungen

Sunwarrior Classic Protein

Das Sunwarrior Classic Protein ist ein Proteinpulver aus Reis

Veganes Proteinpulver ohne Soja

An Soja scheiden sich mittlerweile die Geister. Früher die pflanzliche Eiweißquelle für Vegetarier und Veganer schlechthin, führen Kritiker der Pflanze vor allem zwei Aspekte zu Felde: Zum einen soll Soja nicht so gesund sein, wie angenommen. Es werden zum Beispiel Wirkungen auf den Östrogenspiegel vermutet, die insbesondere bei Männern unerwünscht sein dürften. Oftmals wird hier sogar eine „Verweiblichung“ befürchtet. Nach meiner Erfahrung kommt man bei normaler Dosierung jedoch nicht mal ansatzweise auf die kritischen Mengen, die eine solche Wirkung verursachen könnten. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte darauf achten, dass sein Soja-Protein ein Isolat ist, das aufgrund seiner besonderen Herstellungsweise ohnehin keine Phyto-Östrogene enthalten sollte. Zum anderen wird der ökologische Zusammenhang diskutiert, weil Soja mittlerweile eine der größten Nutzpflanze des Menschen ist, wobei der Großteil zur Herstellung von Tierfutter verwendet wird.

Wer auf ein Proteinpulver ohne Soja Wert legt, findet heutzutage jede Menge Alternativen, z.B. das SUNWARRIOR Warrior Blend aus Erbsen-, Hanf- und Cranberry-Protein. Ein weiteres sehr gutes Protein in dem kein Soja verarbeitet wurde, ist das Eiweißpräparat von VegiFEEL. Beachte auch die oben stehende Vergleichstabelle.

Veganes Proteinpulver für Frauen

Es gibt vegane Eiweißulver, die scheinbar speziell für Frauen konzipiert und angeboten werden. Beispiele hierfür sind das Female+ Vegan Connection oder der Slim Shake von Bodychange. Was unterscheidet diese Produkte von den „normalen“ Porteinpulvern? Zunächst einmal ist es wohl das Marketing, das den größten Unterschied ausmacht: Die Produkte werden damit beworben, besonders für Frauen geeignet zu sein und die Dosen sind meist rosa oder lila 🙂 Auch die Platzierung weist Besonderheiten auf: Wird bei Produkten für Männer der Gewichts- und Muskelzuwachs in den Mittelpunkt der Marketingstrategie gestellt, so ist es bei Eiweißpulvern für Frauen vor allem die Gewichtsreduktion, also das Abnehmen mittels Eiweißshakes. Zu diesem Zweck kommen die meisten dieser Proteinpulver ohne großen Anteil an Kohlenhydraten aus, und dabei wird vor allem auf Einfachzucker verzichtet. Das wiederum ist allerdings ein Qualitätsmerkmal für Proteinpulver generell, also auch Männer sollten auf die Zusammensetzung der Supplemente achten. Ein letzter auffälliger Faktor ist der Geschmack: Nach meiner Erfahrung sind Proteinpulver für Frauen meistens eher süß und in Geschmacksrichtungen erhätlich wie Erdbeere oder Vanille-Kirsch.

Meine Meinung. Die Physiologie von Mann und Frau ist so unterschiedlich nicht, als das eine Unterscheidung bei den Proteinkomponenten notwendig wäre. Es gibt bestimmte Eigenschaften von pflanzlichen Eiweißen, die man sich zur Erreichung seiner Ziele zunutze mnachen kann – zum Beispiel erreicht man mit bestimmten Eiweißprodukten eher ein Sättigungsgefühl, als mit anderen. Um eine Mahlzeit zu ersetzen, ist dies dann möglicherweise sinnvoll. Meine Empfehlung lautet daher, unabhängig von der Bewerbung vor allem die Zutatenliste zu prüfen und auf eine hochwertige Zusammenstellung zu achten.

Ein Lieblingsprotein meiner Freundin ist übrigens das von Nutri Plus 🙂 <3

Veganes Eiweiß ohne künstliche Süßstoffe

Noch kontroverser als die Soja-Bohne werden künstliche Süßstoffe diskutiert. Während die einen Süßstoff als kalorienfreies Süßungsmittel schätzen, befürchten andere negative Auswirkungen auf die Gesundheit , vor Allem in der Langzeitverwendung. Ich will jetzt hier keine Studien heranführen, weil da beide Seiten ordentlich vertreten sind und sich so jeder seine passende Studie heraussuchen kann 😉 Meine persönliche Meinung ist, dass ich auf Süßstoffe wie Aspartam, Acesulfam, Saccharin und Sucralose weitestgehend verzichte. Proteinpulver ohne Süßstoff gibt es mittlerweile zum Glück genug. Einfach oben einen Blick in den Vergleich werfen, dort sind die Süßungsmittel extra aufgeführt. Eine gute Wahl sind beispielsweise die pflanzlichen Proteinpulver von Sunwarrior, die auf Stevia als Süßungsmittel zurückgreifen, dessen Eigengeschmack bei der Proteinmischung jedoch nicht zu stark ausgeprägt ist.

Veganes Proteinpulver mit gutem Geschmack

Über Geschmack lässt sich nicht streiten, heißt ein Sprichwort. Und trotzdem gibt es natürlich gewisse, „massentaugliche“ Parameter. Ein Proteinpulver soll nicht künstlich schmecken, es darf eher süß sein als bitter, aber die Süße darf auch nicht penetrant zutage treten. Die veganen Proteinpulver haben hier eine rasante Entwicklung hingelegt und brauchen sich mittlerweile nicht mehr verstecken vor den konventionellen Pulverchen. Wirf einfach einen Blick in meine Vergleichstabelle – mein aktueller Favorit beim Geschmack ist das relativ neue vegane Protein von VegiFEEl. Es ist nicht zu süß und erinnert mich an Milchschokolade (hier ein umfassender Testbericht zum VegiFEEL Proteinpulver).

Update (August 2017): Weil das Thema Geschmack immer wieder sehr leidenschaftlich diskutiert wird, hier nochmal meine Gedanken dazu: Bei kaum einem anderen Thema scheiden sich die Geister so sehr wie beim Geschmack. Wird bei einem Proteinpulver der Geschmack gelobt als „ausgewogenen, nicht zu süß, wie bei einem Milchshake“, bringen die anderen den gleichen Shake „fast nicht herunter, ruinieren sich die Geschmacksnerven dank dem penetranten Stevia und schmeißen das Pulver lieber direkt weg“.

Über Geschmack lässt sich nicht streiten heißt es, aber ganz richtig ist das nicht: Es gibt ja durchaus so etwas wie Standard-Anforderungen an Aromen, Süße und Intensität. Der Geschmack soll möglichst vielen zusagen und die Massentauglichkeit eines Nahrungsmittels entscheidet sich oft anhand solcher Kriterien. Auf meiner Internet-Seite kann ich natürlich immer nur meinen Eindruck schildern, der rein subjektiv ist. Ich versuche immer auf allgemeine Kriterien einzugehen; ein paar generelle Anmerkungen möchte ich aber noch machen:

  • Geschmäcker sind verschieden, also wirst du dich durchprobieren müssen
  • Der Inhalt zählt! Wenn mein Proteinshake nicht so schmeckt wie ein Schoko-Shake vom Starbucks, nehme ich das bewußt in Kauf
  • Wer konventionelle Proteinpulver gewöhnt ist, der wird sich an den Geschmack und die Eigenheiten rein pflanzlicher Produkte erst noch gewöhnen müssen
  • Reisprotein und Erbsenprotein weist eine gewisse sandige Konsistenz auf. Wenn du das nicht ausstehen kannst, weiche aus Alternativen aus aus Hanf, Lupine, Kürbiskernen, Mandeln,…
  • Stevia ist eine heikle Sache (und der Markt wird gerade überschwemmt mit Stevia-Produkten): Auch aus gesundheitlichen Aspekten bin ich skeptisch, ob Stevia wirklich das Wundermittel schlecht hin ist. Zum Geschmack ist zu sagen: Stevia kann einen intensiven, bitteren Nachgeschmack haben, der wirklich widerlich ist. Das hängt immer ab von der Dosierung und der persönlichen Empfindsamkeit.
  • Viele vegane Proteinpulver bestehen aus wenigen Zutaten, es fehlen insb. künstliche Aromen, chemische Süßstoffe etc. Das ist für mich ein Vorteil dieser Produkte, siehe auch 2.) Natürlich geht das zulasten des Geschmackes.
  • Man kann immer nachoptimieren, bzw. selber mischen. Kauf dir ein paar Einzelproteinpulver, Kakao (oder Vanille, oder …) und mische dir dein Eiweißpulver selber aus ein paar Zutaten (kommt meistens auch günstiger)
  • Wichtig für ein gutes Geschmackserlebnis ist auch immer die Konsistenz des Shakes – generell ist die Löslichkeit von pflanzlichen Pulvern nicht so gut wie bei Milch- oder Molkenpulvern, zumal konventionelle Shakes vor Zusatzstoffen oft nur so strotzen. Abhilfe schaffen hier ein gescheiter Shaker, oder als Hilfsmittel ein Milchaufschäumer oder gar ein elektrisches Rührgerät oder Mixer.

Pflanzliche Einzelkomponenten-Proteinpulver

Die oben genannten All-in-One-Produkte sind praktisch und schmackhaft. Eine Alternative sind die Proteinpulver aus einzelnen Komponenten, die naturbelassen, d.h. ohne etwaige Zusatzstoffe verwendet werden. Beliebt und geschätzt sind sie vor Allem aus zwei Gründen:

  • Aufgrund persönlicher Vorlieben oder bei Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Proteinquellen
  • Aus Kostengründen

Der letzte Grund ist nicht zu unterschätzen, weil die Einzelkomponenten, die oftmals auch in roher und Bio-Qualität vorliegen, i.d.R. günstiger sind als fertig gemischte Produkte. Gerade, wer viel Eiweiß supplementiert, kann hier viel sparen.

  • Sojaprotein

    Peak Soy Protein Isolat, Neutral, 1000 g, 25949 bei amazon
    Peak Soy Protein Isolat, Neutral, 1000 g, 25949

    Proteinpulver aus Soja ist ein Klassiker und war lange Zeit das Nonplusultra unter den pflanzlichen Proteinpulvern. Es gibt Studien, die verschiedene positive Wirkungen auf den Körper beschreiben, so z.B. auf den Stoffwechsel sowie auf den Cholesterinspiegel. Kaum ein pflanzliches Eiweiß wird in so vielen verschiedenen Produkten angeboten: Als Isolat, mit Geschmack oder natur, von vielen verschiedenen Herstellern.

    Immer wieder wird gefragt, ob und wie weit Sojaprotein sich auf den Östrogenspiegel auswirkt, egal ob bei Frauen oder Männern. Vor Allem letzte befürchten, dass sie „weich“ werden oder gar eine Verweiblichung auftritt. Nach meiner persönlichen Meinung und Erfahrung kann ich hier ehrlich sagen, dass bei dieser Debatte viel Halbwissen herrscht und negative Effekte in dieser Hinsicht bei einer normalen Dosierung keinesfalls zu erwarten sind. Und schon gar nicht bei Soja-Protein-Isolat, das aufgrund seiner besonderen Herstellungsweise ohnehin keine Phyto-Östrogene enthalten sollte!

    Empfehlen kann ich das Soja-Eiweißpulver der renommierten Firma PEAK. Es ist natürlich vegan und erhältlich in den Geschmacksrichtungen Schokolade und neutral (ohne Zusatzstoffe), zu einem fairen Preis.

  • Bio Erbsenprotein

    BIO Erbsenprotein 82% - Isolat - 1 kg Pulver bei amazon
    BIO Erbsenprotein 82% - Isolat - 1 kg Pulver

    Das Erbsenprotein stammt aus gelben Erben und schmeckt noch etwas nach ihnen und ebenso nussig, ist ansonsten aber beinahe geschmacksneutral. 100 Gramm von dem Bio Erbsen-Proteinpulver haben einen Proteingehalt von 82%. Dabei beinhaltet es insgesamt 18 Aminosäuren. Nicht entahlten sind Cholesterin, Laktose oder Gluten. Damit können auch Personen, die Probleme mit weit verbreiteten Nahrungsmittel-Allergien haben, das BIO Erbseneiweiß zu sich nehmen.

    Das Pulver aus pflanzlichem Eiweiß kommt in einem 1 KG Vorratspack und kann zum Beispiel genutzt werden, um Müsli abzurunden oder Smoothies und Shakes mit einer Eiweißquelle zu ergänzen. Ideal also, um für eine hohe Proteinzufuhr zu sorgen, sowohl vor, währenddessen oder nach dem Sport. Um eine ausreichende Proteinzufuhr zu gewährleisten, sollten täglich mindestens zwei bis maximal fünf Teelöffel konsumiert werden. Diese werden dann mit Gemüse oder Obstsäften beziehungsweise stillem Wasser vermengt. Alternativ das vegane Proteinpulver auch mit Hafer- oder Sojamilch vermischt werden. Bei der täglichen Menge sollte das Pulver ca. sechs bis acht Wochen halten.

    Das Erbsenprotein-Isolat ist frei von Geschmacksverstärkern und Farb- und Konservierungsstoffen. es liegt in Bio-Qualität vor. Der Eiweißgehalt beträgt 82%.

  • Hanfprotein

    BIO Hanfprotein - 1 kg Vorratspack bei amazon
    BIO Hanfprotein - 1 kg Vorratspack

    Hanf ist bekanntermaßen eine eine sehr vielseitige Pflanze und gehört zu den den ältesten Nutz- und Zierpflanzen. Das Proteinpulver aus Hanf wird aus den Samen der Pflanze gewonnen. Es hat einen leicht nussigen Geschmack und ergänzt damit wiederum perfekt einen Eiweiß-Smoothie oder einen Shake mit Kakao und Maca.

    Das BIO Hanfprotein kommt in einem 1 – Kilogramm – Vorratspack. Es trägt das DE-ÖKO-001 Siegel. Aufgrund seiner Herstellungsweise ist es auch für Menschen geeignet, die sich hauptsächlich oder ergänzend von Rohkost ernähren. Der Proteingehalt beträgt 50%. Darüber hinaus enthält es keine Gluten, kein Cholesterin, dafür aber 18 Aminosäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Seine Qualität wird durch kontrollierten biologischen Anbau sicher gestellt.

    Am Tag sollten mindestens zwei und maximal fünf Teelöffel von dem Bio Hanfprotein Pulver konsumiert werden. Diese können mit Soja oder Hafermilch, beziehungsweise mit stillem Wasser oder Obst- und Gemüsesäfte vermengt werden.

    Zu Hanfprotein habe ich einen eigenen Artikel geschrieben.

  • Reisprotein

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    Sunwarrior Classic Plus Schokolade, 1er Pack (1 x 1 kg)

    Das Reiseiweiß von Maskelmän ist von Natur aus glutenfrei und enthält einen sehr hohen Proteingehalt von ca. 86%.  Es stammt aus braunem, gekeimten Vollkornreis aus kontrolliert biologischem Anbau. Es ist reich an Eisen und Calcium. Damit ist das Maskelmän Reisprotein ideal für Menschen geeignet, die auf eine hohe Versorgung mit pfalnzlichem Eiweiß Wert legen. Das können Sportler sein oder ganz allgemein Vegetarier und Veganer. Das vegane Eiweiß vom Maskelmän ist hypoallergen.

    Das Aminosäureprofil von diesem veganen Proteinpulver ähnelt dem von Muttermilch zu 98 Prozent und dem von Molkeprotein zu 97 Prozent. Es ist ein komplettes Eiweiß mit sehr guter Bioverfügbarkeit.

    Das Reisprotein kann zum Backen genutzt werden oder für Smoothies und Shakes. Es löst sich gut auf und hat im Vergleich zum Reisprotein von anderen Herstellern keine sandige oder gar mehlige Konsistenz. Diese Eigenschaften zeigen, warum das Reisprotein von Maskelmän so beliebt ist.
    Die Variante mit Reis aus konventionellem Anbau von Piowald ist etwas günstiger.

  • Wer es gerne mit Geschmack mag, der findet in dem sehr beliebten Sunwarrior-Reisprotein ein ideales Produkt. Es besteht aus gekeimten und fermentiertem rohem braunem Vollkornreis, gesüßt wird mit Stevia. Für viele Anwender ist es das beste vegane Proteinpulver. Ich benutze es gerne abwechselnd mit dem Sunwarrior Protein Blend.

  • Süsslupinenmehl

    Piowald BIO Süsslupinenmehl - 1 kg Vorratspack bei amazon
    Piowald BIO Süsslupinenmehl - 1 kg Vorratspack

    Das Mehl aus der Süßlupine erfährt zur Zeit eine ungemeine Popularität. Es ist vielseitig verwendbar – Kuchen, Pfannkuchen und andere Backprodukte können damit angereichert werden und erhalten dadurch eine Extra-Portion Eiweiß. Genauso gut geeignet ist es aber auch für einen Eiweiß-Shake und es gibt allem eine angenehme Süße. Es ist ein absoluter Geheimtipp für angenehm süße Shakes ohne Zucker oder chemische Süßstoffe – unbedingt ausprobieren!

    Das BIO Süsslupinenmehl hat das DE–ÖKO–001 Siegel und wurde in Europa hergestellt. Es ist frei von Farb- und Konservierungsstoffen, ebenso sind keine Geschmacksverstärker zugesetzt. Dafür hat das Produkt einen Proteingehalt von ca. 41 % und bietet so Veganer, Rohköstlern und Vegetariern eine ausreichende Versorgung mit Proteinen.

    Es enthält 18 Aminosäuren und liefert neben dem Eiweiß mit jeder Portion auch Ballaststoffe (6g pro 100g Pulver), die Teil einer gesunden Ernährung sind. Empfehlenswert sind für die Stillung eines erhöhten Eiweißbedarfs täglich zwischen zwei und fünf Teelöffel von dem BIO Süsslupinenmehl mit Wasser oder Obst- und Gemüsesäften.

    Sein Geschmack ist beinah neutral und dadurch eignet sich das BIO Süsslupinenmehl hervorragend, um es Smoothies oder Shakes beizumischen. Beim Einsatz beim Backen hält es die Backwaren feucht und gibt ihnen eine schöne Farbe.

    Beachtet auch meinen Artikel zu Lupinenmehl.

  • Pflanzliches Protein aus Mandeln

    Erdschwalbe BIO Mandelprotein 1kg-Beutel bei amazon
    Erdschwalbe BIO Mandelprotein 1kg-Beutel

    Das Mandelprotein hat ein – Überraschung – leicht nussiges, angenehmes Aroma. Es wird aus weißen Mandeln hergestellt und kommt auf einen Proteingehalt von 50%. Beim Herstellungsprozess wird der Presskuchen aus Mandeln vermahlen. Damit ist es optimal zur eiweissreichen Aufwertung von Müsli, einem Haferflocken-Frühstück, Quark, usw. Auch Shakes lassen sich einfach herstellen und auf Wunsch noch mit anderen Proteinquellen ergänzen.

    Dieses Mandelprotein kann dafür genutzt werden, um Smoothies herzustellen oder Eiweiß Shakes zu machen, die dann vor oder nach dem Training getrunken werden. Übrigens, die Konsistenz der Shakes, die aus dem veganen Eiweißpulver hergestellt werden, ist nicht mehlig und demnach lässt sich ein Shake mit BIO Mandelprotein auch prima während des Trainings trinken.

    Insbesondere Menschen, die mit Unverträglichkeiten einiger Nahrungsmittel zu tun haben und keine anderen pflanzlichen Eiweißpulver verwenden können oder möchten, sollten dem Mandelprotein eine Chance geben. Es beinhaltet keine Gluten und ist auch Cholesterin- und Laktosefrei. Die 500 Gramm Packung reicht für vier bis sechs Wochen, wenn maximal fünf Teelöffeln von dem veganen Proteinpulver verzehrt werden.

  • BIO Sonnenblumenprotein

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    BIO Sonnenblumenprotein - 1 kg Vorratspack

    Auch Sonnenblumenkerne enthalten Protein und dieses kann durch ein bestimmtes Verfahren gewonnen werden. Dabei wird nach einer kalten Pressung der geschälten Sonnenblumenkerne der übrig bleibende Presskuchen vermahlen. Auch dieses Protein eignet sich hervorragend für alle, die Abwechslung mögen und z.B. aus einem einfachen Müsli eine eiweißreiche Mahlzeit machen wollen.

    Es ist frei von Gluten, Farb- und Konservierungsstoffen und auch Cholesterin findet sich nicht in ihm. Damit ist es hervorragend für eine gesunde Ernährung geeignet, die reich an Proteinen sein soll. Das Vorratspack beinhaltet ein Kilogramm vom BIO Sonnenblumenprotein und hat neben eben genannten Vorteilen auch ein ausgewogenes Aminosäurenprofil, von dem Sie durch maximal fünf Teelöffel am Tag profitieren können. Diese kleinen Portionen geben Sie dann Obst oder Gemüsesäften bei oder vermengen sie mit Hafer- oder Sojamilch. Die Konsistenz von Shakes oder Smoothies wird kaum cremig, sondern bleibt angenehm flüssig. Das vegane Proteinpulver ist damit ideal für Sportbegeisterte und Menschen, die beim Training auf eine ausreichende Proteinversorgung achten.

  • Kürbiskernprotein

    Purya Bio Vegan Protein - Kürbiskern, 1er Pack (1 x 250 g) bei amazon
    Purya Bio Vegan Protein - Kürbiskern, 1er Pack (1 x 250 g)

    Kürbiskerne sind proteinreich und enthalten darüber hinaus noch viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe, insb. das hochwertige Kürbiskernöl. Also liegt es nahe, auch aus diesem Naturprodukt ein wertiges Proteinpulver herzustellen. Das Kürbiskernprotein-Pulver hat einen Eiweißgehalt von 45%, es ist roh und enthält 10% Kürbiskernöl. Wer dieses Öl kennt, z.B. als Betsandteil von Salat-Dressing, der wird den charakteristischen Geschmack auch bei diesem Proteinpulver wieder entdecken. Es schmeckt leicht nussig, damit harmoniert das Eiweißpulver sehr gut mit pflanzlicher „Milch“, also z.B. Mandel- oder Reißdrink. Kürbiskernprotein ist damit eine Bereicherung für alle, die vegane Proteinpulver schätzen.

    Weitere Informationen zu Kürbiskernprotein in meinem Artikel.

Veganes Proteinpulver selber mischen

Bereits, wenn man eines der vorgestellten Pulver mit Kakao (stark entölt) und etwas Süße mischt, erhält man ein fertiges Proteinpulver, das nicht mehr als aus drei Zutaten besteht. Kombiniert man mehrere Proteinquellen, steigt die Wertigkeit und man hat ein Mehrkomponentenprotein. Weitere Möglichkeiten zur Aufwertung sind Powerfoods wie roher Kakao oder Maca-Pulver. Wer Haferflocken ergänzt, erhält einen selbstgemachten veganen Weightgainer.

Vegane Proteinpulver im Test – Worauf sollte man achten?

Das Angebot an veganen Proteinmischungen ist mittlerweile auch in Deutschland sehr groß. Das ist gut, weil man somit das für sich beste vegane Proteinpulver finden und ggf. auch abwechseln kann. Allerdings hat man auch die Qual der Wahl. Ich will hier kurz beschreiben, was mir bei der Auswahl eines Proteinpulvers wichtig ist und worauf ich besonders achte.

Inhaltsstoffe

Am wichtigsten sind die inneren Werte. Denn vor Allem kommt es darauf an, woraus das Eiweißpulver besteht, d.h. was die Eiweißquellen sind und was an Zusatzstoffen noch beigemengt wurde. Und die nächste Phrase gleich hinter her: Weniger ist mehr 😉 Ich freue mich vor Allem über Produkte, die nur aus einer Handvoll Zutaten bestehen. Denn mehr braucht es eigentlich nicht und jeder weitere Inhaltsstoff erhöht theoretisch die Wahrscheinlichkeit für Unverträglichkeitsreaktionen.

Geschmack

Natürlich spielt auch der Geschmack eine große Rolle. Heutzutage muss niemand mehr irgendwelche ekeligen Pulver herunter würgen, die nach Pappe oder schlimmeren schmecken und sich nicht vernünftig verrühren lassen. Es ist wichtig, dass einem das Eiweißpulver schmeckt, weil man es dauerhaft verwenden sollte. Ich selbst freue mich immer auf meinen erfrischenden Proteinshake, der fast so gut schmeckt wie ein konventioneller Milchshake.

Eine paar Einschränkungen muss man machen: Weil klassische nicht-vegane Eiweißshakes bestimmter, großer Marken, die auf den Massengeschmack ausgelegt sind, teilweise künstliche Aromen, Süßstoffe und/oder Zucker enthalten, ist der Geschmack der veganen Alternativen oftmals nicht so intensiv und „rund“. Zudem haben bestimmte pflanzliche Proteine wie Reisprotein oder Hanfeiweiß einen bestimmten Eigengeschmack und eine eigene Konsistenz, die manch einem auffallen wird, der konventionelle Eiweißprodukte gewohnt ist.

Apropos Konsistenz: Viele konventionelle Eiweißpulver dicken an, so dass man schnell eher einen Pudding hat als einen Shake. Das ist mitunter sogar erwünscht, aufgrund des sättigenden Effekts: Der Shake macht satt und kann eine Mahlzeit ersetzen.

Letztlich steht für mich immer der gesundheitliche Effekt im Vordergrund, zumal die modernen veganen Eiweißpulver geschmacklich mittlerweile gut mithalten können mit den Varianten aus Milch- oder Molkeneiweiß.

Verträglichkeit

Zuviel Eiweiß kann Beschwerden verursachen, wie Blähungen, unreine Haut, Pickel, Verdauungsprobleme, etc. Wer sich einer regelrechten Eiweiß-Mast unterzieht, braucht sich nicht zu wundern, wenn bspw. die Haut darauf reagiert – die ist immerhin ein Entgiftungsorgan. Ich habe früher ebenfalls jede Menge Eiweiß in Pulverform konsumiert und die Begleiterscheinungen als notwendiges Übel angesehen. Das ist aber weit gefehlt: Klasse statt Masse – wer seine ausgewogene und gesunde Ernährung ergänzt mit einem hochqualitativem, pflanzlichen Eiweißprodukt, der benötigt davon nicht viel. Es entstehen dann weniger Abfallprodukte, die über die u.a. über die Haut ausgeschieden werden müssen.

Sunwarrior Warrior Blend Proteinpulver

Sunwarrior Warrior Blend Proteinpulver

Wer ein Proteinpulver nimmt und davon Probleme bekommt in Form von Blähungen, Magen- oder Verdauungsbeschwerden, Pickeln und unreiner Haut, sollte seine Produktauswahl überdenken und die Dosierung anpassen.

Löslichkeit / Weiterverarbeitung

Ob morgens als Frühstück oder nach dem Training: Bei mir muss es schnell gehen. Ich habe weder Lust, meinen Standmixer anzuschmeißen, noch meinen Eiweißshake voller Klümpchen hinunterzuwürgen. Gute Lösungen sind – falls vorhanden – ein elektrischer Handrührer, oder – Spezialtipp! – ein einfacher Milchaufschäumer. Eine sehr gute Lösung ist auch ein vernünftiger Shaker/Mixbecher (am besten mit Metallkugel, z.B. den BlenderBottle ProStak Shaker), in dem man den Shake dann auch aufbewahren kann. Das ideale Proteinpulver muss sich schnell, einfach und klümpchenfrei zubereiten lassen.
Weitere Einsatzgebiete für dein Proteinpulver sind übrigens vegane Eiweißriegel, ein Protein-Eis aus gefrorenen Bananen und dem Pulver, Soja-Quark mit Protein, etc. Auch in Backrezepten lässt sich pflanzliches Eiweißpulver verwenden. Also gerne mal über den Shaker-Rand hinausdenken und kreativ sein 😉

Preis

Natürlich ist der Preis ein gewichtiges Argument. Im Vergleich zu konventionellen Eiweißpulvern sind die veganen Protein-Supplemente oftmals merkbar teurer. Aber: Ich glaube daran, dass im veganen Produkt die hochwertigeren Zutaten stecken, man tut seinem Körper also einen Gefallen, wenn man sich für ein vernünftiges Produkt entscheidet. Außerdem benötigt man von einem Eiweiß mit hoher biologischer Wertigkeit und Verfügbarkeit insgesamt weniger.

Häufige Fragen zu veganem Eiweißpulver

Es gehen eine Reihe von Fragen ein zu dieser Seite, von denen ich einige wiederkehrende gerne hier veröffentliche. Wenn du Fragen hast, benutze am besten die Kommentarfunktion unten. Diese Liste wird laufend erweitert.

Es gibt hier so viele Produkte – welche ist jetzt das beste vegane Proteinpulver?

Das beste Pulver gibt es wahrscheinlich nicht, bzw. muss jeder selbst seine Wahl treffen, nach Abwägung von den relevanten Parametern, die auch wiederum jeder anders gewichtet: Inhaltsstoffe, Verträglichkeit, Geschmack, Preis, Verfügbarkeit usw. Auf dieser Seite stelle ich alle Produkte vor, die ich selbst kenne und bereits verwendet habe. Meine Einschätzung hilft vielleicht der oder dem ein oder anderen bei der Auswahl. Meine aktuellen Top-3-Empfehlungen findest du übrigens ganz oben.

Hast du die Proteinpulver wirklich alle selbst getestet?

Ja. Alle Produkte, die auf dieser Seite stehen und/oder zu denen ich Testberichte veröffentlicht habe, habe ich auch selbst ausprobiert und beurteilt.

Brauche ich ein veganes Proteinpulver wirklich?

Nein. Du kannst den Eiweißbedarf deines Körpers auch durch deine Ernährung decken, brauchen wirst du dafür kein Pulverchen. Und doch haben Proteinpulver meiner Meinung nach ihre Berechtigung: Sie sind praktisch in der Handhabung und ermöglichen es auf schnelle und einfache Weise, einen durch sportliche Betätigung oder eine bestimmte Ernährungsform erhöhten Eiweißbedarf zu decken. Ergo muss jeder selbst entscheiden, ob Eiweißpulver als Ergänzung der Ernährung für einen selbst in Frage kommen, oder nicht.

Wie gut ist das Veganz Proteinpulver?

Veganz Proteinpulver, verschiedene Sorten

Veganz Proteinpulver, verschiedene Sorten

Abhängig von der jeweiligen Sorge bestehen die Proteinpulver von Veganz z.B. aus Erbsen-, Reis-, und Hanfprotein. Gesüsst wird mit Kokosblütenzucker, das finde ich sehr gut! Geschmacklich ist meiner Meinung nach noch viel Luft nach oben, insb. die Sorte Choco Peanut ist gar nicht mein Fall, was am sehr speziellen Schoko-Erdnuss-Aroma liegt. Preislich liegt es an der oberen Grenze, bei meinen Käufen hat eine 300g-Dose fast 13 EUR gekostet.

Vorteile sind für mich die ausgewählten Inhaltsstoffe sowie die leichte Verfügbarkeit, weil man es in vielen Drogeriemärkten erhält. Demgegenüber ist es geschmacklich nicht mein Fall und der Preis ist recht hoch. Geschmäcker sind aber verschieden und wer es eilig hat, kann durchaus zuschlagen und es selbst testen.

Wie gut ist das vegane Proteinpulver von dm / Müller Drogeriemarkt / etc.

Vom dm kenne ich das Vegan Protein von PowerSystem. Es besteht aus Erbseneiweiß, Reisprotein, Sojaeiweißisolat, fettarmen Kakaopulver, Hanfprotein, Aroma, Leinmehl, Magnesiumhydroxid, Karamell, Sucralose (als Süßungsmittel); Trennmittel: Siliciumdioxid; Pyridoxinhydrochlorid, Cholecalciferol, Cyanocobalamin. Zum Ausprobieren und wenn nichts anderes verfügbar ist, ist das wohl okay- mich persönlich stören der Süßstoff sowie die Zusatzstoffe.

Bei Müller gab es mal das VegiFeel, ein sehr ordentliches Produkt (hier mein Testbericht). Zuletzt habe ich das in meiner Filiale aber nicht mehr gefunden.

Generell gilt: Schaut euch die Zutatenliste an und dann könnt ihr schon recht gut beurteilen, wie wertig ein Proteinpulver ist (weniger ist mehr).

Welches ist das günstigste vegane Protein?

Ich will hier auf meiner Seite keinen Preisvergleich anstellen, das wäre eine Sisyphusarbeit bei den vielen Produkten und den sich oft ändernden Preisen 😉 Was ich aber generell sagen kann: Das Proteinpulver von myprotein gehört sicherlich zu den günstigsten.

Werde ich von Hanfprotein high?

Eher nicht, der Anteil am Wirkstoff Tetrahydrocannabinol ist bei Lebensmittelhanf, der hier verarbeitet wird, zu gering um eine Wirkung zeigen zu können. Es gab im Mai 2016 allerdings in der Tat eine Rückrufaktion der Lebensmittelkette Veganz, deren Produkte u.a. auch bei dm verkauft werden. Das Hanf-Proteinpulver enthielt höhere Mengen von Delta-9-Tetrahydrocannabinol, insb. bei Kindern wurde damit die Tageshöchstmenge überschritten. Bevor du jetzt versuchst, Restbestände aufzukaufen – die Menge ist für Erwachsene immer noch sehr gering, es ist also keine dahingehende Wirkung zu erwarten 😉

Mein Proteinshake hat Klümpchen, die mich stören – was kann ich da tun?

Die Löslichkeit ist bei jedem Proteinpulver anders und hängt von den Zutaten ab. Wenn Einrühren nicht hilft und sich das Pulver nicht komplett auflöst, helfen Mixbecher, Shaker (am besten mit Metallball innen) oder ein ganz simpler Milchaufschäumer für ein paar Euro. Das Ergebnis wird dann einwandfrei. Mehr dazu schreibe ich oben bei „Löslichkeit“.
Bei manchen Proteinpulvern wie z.B. Reisprotein ist es aber normal, dass sich schon kurz nach dem Mixen ein Teil des Pulvers unten absetzt.


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Veganes Proteinpulver im Test und Vergleich
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